Glossar

Wörterbuch der Schwarzkopien / Raubkopien

0Dayz: Gecrackte Software, die ›noch keinen Tag alt ist‹. Das heißt, sie wird noch am selben Tag, an dem sie im Handel erscheint, gecrackt und verbreitet. Auch: 0-Day-Warez, 0-Day, 0-Days, Negative Day, 0Hour, 0Sec, 0-Day-Release.

0-Day-Release: »0Dayz.

1337: »Elite.

Affil: Abkürzung von ›Affiliate‹ (zu deutsch: Partner, Partnerschaft). Hierunter versteht man die Zusammenarbeit einer »Release Group mit dem Betreiber einer »Site, um Schwarzkopien in der Szene verbreiten zu können.

Appz: Schwarzkopierte Anwendungsprogramme. Siehe auch »Warez.

ARPANET: Abkürzung für ›Advanced Research Projects Agency Network‹.
Vorläufer des heutigen Internets.

BBS: »Bulletin Board System.

Beta: Vorabversion einer Software, die noch von Betatestern geprüft und daraufhin von den Herstellern überarbeitet werden muss. Betatester: »Beta.

Blog: »Weblog.

Blogger: Autor eines »Weblogs.

Blogosphäre: Die Gesamtheit aller »Weblogs.

Blue Boxing: Manipulation eines Telefonvermittlungscomputers durch Tonsignale, um unter anderem kostenlose Gespräche zu führen. »Phreaker.

Bulletin Board System: Gemeinsamer, digitaler Sammelpunkt, an dem sich mehrere Nutzer aufhalten und diskutieren können. Angefangen in den späten 70er Jahren, wurden bis in die 90er Jahre hinein Bulletin Board Systems von Computernutzern durch Telefon- und Modemleitungen genutzt, um Informationen und Dateien auszutauschen. Mit dem Boom des Word Wide Web ab Mitte der 90er Jahre verlagerten sich Boards auf Websites. In der Crackerszene stehen Warez im Vordergrund solcher Boards. In der »FXP-Szene werden in Boards Informationen über Server ausgetauscht, auf denen sich Warez befinden. Auch: BBS, Board, Bulletin, Mailbox, FXP-Board, Mailbox-Forum.

Board: »Bulletin Board System.

BSA: Abkürzung für ›Business Software Alliance‹. Ein internationaler Interessenverband von Softwareanbietern, der sich für die Rechte seiner Mitgliedsfirmen in Sachen Copyright einsetzt.

Bug: Fehler in einer Software.

Bust: Aushebung einer Szenegruppe oder eines Szenemitglieds. »Buster.

Buster: Person, die für die polizeiliche Überführung von Szenemitgliedern oder einer Szenegruppe verantwortlich ist oder daran mitgewirkt hat. »Bust.

C64: Abkürzung für den legendären Computer ›Commodore 64‹ aus den 80er Jahren, der bis heute noch eine treue Schar von Fans hat.

Camrip: Schwarzkopie eines Films, die mit einer Handkamera direkt von der Leinwand im Kino abgefilmt wurde. Fälschlicherweise oft »Screener genannt.

Chatroom: System, in dem mehrere Internetnutzer miteinander »chatten können.

Chatten: Unterhaltung per Internet über Tastatur und Bildschirm.

Checkpoint: »Dupecheck.

Code: Quelltext eines Computerprogramms beziehungsweise Inhalt einer Software in einer Programmiersprache.

Council Member: Führendes Mitglied einer Release Group, das in der
Hierarchie unter dem »Leader steht.

Courier: Szenemitglied, das sich auf das Verbreiten von »Warez spezialisiert hat.

Courier Group: Gruppe der Warez-Szene, die hauptsächlich aus »Couriern besteht.

Crack: Ein kleines Programm, das den Kopierschutz von Software, Filmen, Musikstücken oder sonstigen digitalen Gütern entfernt.

Cracker: Szenemitglied, das sich auf das Entfernen von Kopierschutzvorkehrungen spezialisiert hat. Im Hackerjargon oft auch als ›destruktiver Hacker‹ bezeichnet. »Hacker.

Cracking Group: Eine Gruppe, die sich auf das Knacken des Kopierschutzes und Veröffentlichen von Schwarzkopien spezialisiert hat. »Release Group.

Cracktro: Zusammensetzung der beiden Begriff ›Crack‹ und ›Intro‹. Ein vor einer Kopie eingebauter Vorspann (»Intro) einer Szenegruppe.

Credit, Credits: 1. Daten-Kontostand eines Mitglieds auf einem FTPServer. 2. Namensliste der Beteiligten an einer Produktion. »Ratio.

Crew: Die Bezeichnung für eine Szenegruppe. »Cracking Group, »Release Group, »Warez Group.

CSS: Abkürzung für ›Content Scrambling System‹. Ein Schutzverfahren, mit dem Ende der 90er Jahre das neue Medium DVD vor dem Kopieren geschützt werden sollte. »DeCSS.

Deleter: Saboteure der »FXP-Szene, die aus verschiedenen Gründen versuchen, die Arbeit anderer Szenemitglieder durch Löschung der Warez zu behindern.

Demo: Legale Produktion der Szene, die unter anderem zur Präsentation des eigenen Könnens in Form von Animation, Bild und Musik dient. »Demoszene.

Demoszene: Aus der »Warez-Szene entstandene Computersubkultur, deren Mitglieder sich der Produktion von »Demos verschrieben haben und sich in Wettbewerben untereinander messen.

DeCSS: Programm, das den DVD-Kopierschutz »CSS aushebelt.

Disrespect: Hier Herabsetzung, Entwürdigung. »Lamer.

DivX: Komprimierungsverfahren für Filme, mit dem sich die Dateigröße von Filmen deutlich verringern lasst.

DMCA: Abkürzung für ›Digital Millennium Copyright Act‹. Ein 1998 in den USA erlassenes, umstrittenes Copyright-Gesetz.

Donator: »Hardware Supplier.

Dubben: In der »Moviez-Szene das Mischen einer fremdsprachigen Bildquelle eines Films mit dem inländischen Ton.

Dupe: Ein bereits gecracktes Spiel, das von einer weiteren Group ein zweites Mal gecrackt und verbreitet wird.

Dupecheck: Online-Datenbank der »Release-Szene, die veröffentlichte Schwarzkopien auflistet. Dadurch soll gewährleistet werden, dass eine Szenegruppe eine bereits verbreitete Schwarzkopie nicht erneut veröffentlicht. Auch: »Checkpoint.

DVD-Rip: Schwarzkopie eines Films, bei deren Erstellung als Vorlage eine DVD verwendet wird, was eine gute Bildqualität sicherstellt.

eBookz: Schwarzkopierte Bücher in digitaler Form. »Warez.

Elite: Bezeichnung für besonders aktive Szenemitglieder. Auch: Leet, 1337, 31337.

Feds: Abkürzung für ›Federals‹. Oft ist damit das FBI gemeint, aber auch andere polizeiliche Ermittler.

Filesharing: Methode, bei der mit sogenannter Filesharing-Software Dateien mit anderen Teilnehmern im Internet getauscht werden können. »Peer-to-Peer.

Filesharing-Szene: 1. Die Schar von Nutzern, die über »Filesharing weltweit Dateien austauschen. 2. Gruppen, die gezielt über Filesharing-Programme »Warez verbreiten.

Filler: Mitglied der »FXP-Szene, das »FTP-Seiten der Szene mit »Warez füllt.

Flashen: Direkte Übertragung von Daten von einem »FTP-Server zu einem anderen. Da viele »FTP-Server schnelle Übertragungsraten haben, ist diese Art der Übertragung deutlich schneller, als zunächst Daten auf den eigenen Computer zu laden, um sie von dort auf einen FTP-Server abzulegen.

FTP: Abkürzung für ›File Transfer Protocol‹. Technik, mit der Daten übers Internet getauscht werden können.

FTP-Server: Ein Computersystem, das den Zugang über »FTP erlaubt.
Der Aufbau eines FTP-Servers ist mit dem Inhalt eines Festplattenverzeichnisses zu vergleichen. Es gibt Verzeichnisse, Unterverzeichnisse und Daten. »Site, »Topsite.

FXP: Abkürzung für ›File Exchange Protocol‹. Es handelt sich hierbei um eine technische Besonderheit von »FTP, die das direkte Übertragen von Daten zwischen zwei »FTP-Servern erlaubt, ohne die Dateien beispielsweise vorher auf der eigenen Festplatte ablegen zu müssen. »Flashen.

FXP-Szene: Nutzer, die sich auf das Tauschen von »Warez spezialisiert haben, die von der »Release-Szene veröffentlich wurden. Sie bilden aufgrund ihrer eigenen Strukturen und Regeln eine in sich geschlossene Szene.

FXP-Board: »Bulletin Board System.

FXP Group: Zusammenschluss von Mitgliedern der »FXP-Szene, die gemeinsam Schwarzkopien verbreiten. »Filler, »Haxxor, »Scanner.

Gamez: Schwarzkopierte Computerspiele. »Warez.

GNU: Abkürzung für ›GNU is not Unix‹. Bezeichnet sowohl ein Projekt zur Entwicklung eines freien Betriebssystems als auch das hieraus resultierende Betriebssystem selbst.

GNU/Linux: »Linux.

GVU: Abkürzung für ›Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e. V.‹. Die GVU unterstützt im Auftrag der Filmbranche und der Entertainmentsoftware-Industrie die Strafverfolgungsbehörden bei der Verfolung von Urheberrechtsverletzern. Zudem betreibt sie Pressearbeit und Aufklärung in bezug auf Schwarzkopien.

Hand Spreading: Verbreitung von Schwarzkopien von Hand zu Hand ohne die Nutzung digitaler Hilfsmittel, wie beispielsweise des Internets. Auch: Schulhoftausch.

Hardware Supplier: Sponsor der Szene, der »Release Groups mit Computerhardware versorgt. Auch: Donator.

Hacker: Der umstrittene Begriff wird verschiedenartig definiert. Er tauchte zum ersten Mal am ›Massachusetts Institute of Technology‹ (MIT) auf. Dort bezeichneten sich die ersten Computerfachleute als Hacker, die mit Enthusiasmus elektronische Systeme auskundschafteten. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird der Begriff häufig als kriminalisierende Bezeichnung in Verbindung mit Computeraktivitäten verwendet.

Haxxor: Bezeichnung für einen »Hacker der »FXP-Szene, der darauf spezialisiert ist, sich Zugang zu »FTP-Servern zu verschaffen.

HQ: Abkürzung für ›Headquarter‹ (zu deutsch: ›Hauptquartier‹). Bezeichnung
für einen »FTP-Server, der die Sammelstelle für eine Szenegruppe darstellt. Je nach Größe des »FTP-Servers kann es zusätzlich auch ein ›World Headquarter‹ (WHQ) oder ›European Headquarter‹ (EHQ) geben.

IFPI: Abkürzung für ›International Federation of the Phonographic Industry‹. Der Weltverband der Phonoindustrie.

IP-Adresse: Adresse beziehungsweise Nummer eines Computers in einem Netzwerk. Durch die IP-Adresse eines Computers oder Servers kann theoretisch auch der physikalische Standort ermittelt werden.

Intro: Vorspann. »Cracktro.

Join: Beitritt zu einer Szenegruppe.

Keygen: »Key Generator.

Key Generator: Kleines Programm, mit dem eine gültige »Seriennummer
für eine schwarzkopierte Software generiert werden kann. Auch: Keygen, Keymaker. Keymaker: »Key Generator.

Kick: Rausschmiss aus einer Szenegruppe.

Leader: Leiter und Chef einer Szenegruppe.

Leechen: Downloaden, Herunterladen einer Datei. »Upload.

Leech Account: Zugang zu einem »FTP-Server oder einer »Topsite ohne Download-Beschränkung. Auch: leech acc, »Ratio, »Credit.

NFO: Textdatei, die szeneinterne Informationen enthält. NFOs werden häufig bei der Verbreitung einer Schwarzkopie von der Szene als Zusatz zum »Release mitgeliefert.

Lamer: Abfällige Bezeichnung für einen unfähigen Benutzer. Der Begriff stammt aus den 80er Jahren, als es darum ging, der schnellste »Cracker oder Uploader von »Warez zu sein.Wer nicht schnell genug war, galt als ›lame‹ (zu deutsch: lahm). Der Begriff ›lame‹ wird häufig als Äquivalent zu ›Schrott‹ oder ›Mist‹ benutzt.

Linkstealer: In der »Warez-Szene bezeichnete der Begriff vor allem während der Zeit der »Webwarez Nutzer oder Plattformen, die keine eigenen »Warez, sondern nur Links zu externen Schwarzkopien anboten.

Linux: Ursprünglich von Linus Torvalds programmiertes, freies und plattformunabhängiges Betriebssystem, das mittlerweile von freiwilligen
Programmierern weltweit weiterentwickelt wird. Auch: GNU/Linux.

Major Release: Erstveröffentlichung einer Schwarzkopie. »0Dayz.

Master: Kopiervorlage, nach der in einem Presswerk die Verkaufsversionen von CDs und DVDs gefertigt werden.

Member: Einfaches Szenemitglied. »Leader, »Council Member, »Senior Member.

MIT: Abkürzung für ›Massachusetts Institute of Technology‹. »Hacker.

MPAA: Abkürzung für ›Motion Picture Association of America‹. Verband der US-Filmindustrie.

MP3: Digitales Musikformat.

NET Act: Abkürzung für ›No Electronic Theft Act‹. Ein 1997 in den USA erlassenes Gesetz, das die Strafverfolgung von Schwarzkopierern erleichtern sollte.

Napster: »Filesharing-Programm, mit dem man MP3-Dateien tauschen konnte. Napster gehörte zu den ersten Filesharing-Programmen und hatte enormen Zulauf, bis es nach diversen Prozessen seinen Dienst einstellen musste.

OCR: Abkürzung für ›Optical Character Recognition‹. Die automatische Texterkennung von einer gedruckten Vorlage.

P2P: »Peer-to-Peer.

Packager: Mitglied einer »Release Group, das »Warez vor der Verbreitung in kleinere Pakete aufteilt. Die Aufteilung sorgt für eine effizientere
Verbreitung übers Internet, wenn es sich beispielsweise um große Datenmengen handelt.

Peer-to-Peer: System, in dem mehrere Computer in einem oder mehreren Netzwerken gleichberechtigt Informationen (Daten) untereinander austauschen können. Grundlage für »Filesharing. Auch: P2P.

Phreaker: Verknüpfung der Worte ›Phone‹ und ›Freak‹. Ein »Hacker, der sich auf das kostenlose Telefonieren und Erhacken von Telefonleitungen spezialisiert hat. »Blue Boxing.

Pub: Bezeichnung für einen »FTP-Server, der jedem Nutzer einen anonymen Login ohne spezielles Passwort erlaubt und daher häufig von der »FTP-Szene missbraucht wird, um »Warez abzulegen und zu tauschen. »Pubstro.

Pubstealer: Mitglied der »FXP-Szene, der einen bereits gehackten »FTP-Server als sein eigen bezeichnet. »Pubstro.

Pubstro: Ein ehemals zugangsgeschützter »FTP-Server, der von einem »Haxxor geknackt wurde und der »FXP-Szene nun wie ein »Pub zur Verfügung steht. Auch: Stro.

Racen:Wettkampf um »Credits bei den »Courier. »Courier Groups.

Ratio: Kontoprinzip für Nutzer, nach dem das Tauschen von Daten in einem Server begrenzt wird.

Rehacker: Personen oder Gruppen der »FXP-Szene, die auf einen bereits gehackten Server eindringen, um die darauf gespeicherten »Warez unter ihrem Namen weiterzuverbreiten oder zu löschen.

Release: Veröffentlichung (und Verbreitung) einer Schwarzkopie. »Spread, »Major Release, »0Dayz.

Release-Szene: »Cracker und Computerbegeisterte, die aufgrund ihrer Regeln und Strukturen eine in sich geschlossene, eigene Szene mit eigenen Werten gebildet haben. Die Release-Szene sorgt nicht nur für die Verbreitung von »Warez, sondern auch dafür, dass eine Erstveröffentlichung (»Release) als Schwarzkopie stattfindet.

Release Group: Szenegruppe, die »Warez veröffentlicht. Auch: Warez Group.

Release Rules: »Releasing Standards.

Releasing Standards: Regelwerke der »Release-Szene, die unter anderem die effiziente Verbreitung von »Warez definieren.

RIAA: Abkürzung für ›Recording Industry Association of America‹, Verband der Musikindustrie in den USA.

Ripper: Person, die Filme oder Musikstücke in ein im Internet tauschbares Format umwandelt.

S/N: »Seriennummer.

Scanner: Mitglied der »FXP-Szene, das das Internet nach »FTP-Servern durchsucht, damit sich der »Haxxor seiner Gruppe Zugang zu ihnen verschaffen kann.

Scener: Szenemitglied.

Screener: Vorabexemplare eines Kinofilms, die zum Beispiel an Journalisten zur Rezension verschickt werden. Die Schwarzkopie eines Films, die von einem solchen Exemplar erstellt wurde, wird in der Szene ebenfalls als Screener bezeichnet. Oft verwechselt mit »Camrip.

Schulhoftausch: »Hand Spreading.

SDMI: Abkürzung für ›Secure Digital Music Initiative‹. 1. Industrieverband verschiedener Musik- und Computerunternehmen. 2. Vom gleichnamigen Verband entwickeltes Kopierschutzverfahren.

Senior Member: Mitglied einer »Release Group. Steht in der Hierarchie unter dem »Leader und den »Council Members.

Seriennummer: Zahlen- und/oder Buchstabenfolge, die benötigt wird, um ein Softwareprogramm in vollem Funktionsumfang benutzen zu können. Auch: S/N, Serial.

Serial: »Seriennummer.

Site: Hier ein von der Szene zur Verbreitung von Schwarzkopien benutzer »FTP-Server, »Topsite.

Site Op: »Sysop.

Split: 1. Die Aufteilung einer größeren »Release Group in zwei oder mehrere neue Gruppen. 2. Aufteilung von großen Dateien in mehrere kleine.

Splitten: »Split.

Spreading: Verbreitung von »Warez. »Courier.

Stamp Faking: Fälschen und Manipulieren von Briefmarken zum Zweck der Verbreitung von Schwarzkopien auf postalischem Wege. Stamp Faking wurde vor allem in den 80er und 90er Jahren genutzt, als schnelle Modemverbindungen noch unüblich waren.

Stro: »Pubstro.

Supplier: Person, die einer »Release Group zuarbeitet und sie möglichst vor dem offiziellen Erscheinungstermin mit neuen Veröffentlichungen versorgt. Meist handelt es sich hierbei um Software, Filme oder Musiktitel, die von der »Release Group dann verbreitet werden. Sysop: Abkürzung für ›System Operator‹. Verantwortlicher Administrator eines Computersystems wie beispielsweise eines »FTP-Servers. Auch: Op, Site Op, Site Operator.

Sysop: Abkürzung für ›System Operator‹. Verantwortlicher Administrator eines Computersystems wie beispielsweise eines »FTP-Servers. Auch: Op, Site Op, Site Operator.

Tauschbörse: »Filesharing.

Taggen: Kennzeichnen beziehungsweise Markieren von Servern in der »FXP-Szene. Der Begriff stammt ursprünglich aus der Graffiti-Szene und meint dort das Besprühen von Wänden mit dem Namenskürzel des Sprayers.

TCP/IP: Abkürzung für ›Transfer Control Protocol/Internet Protocol‹. Technik, die die Basis für die Netzkommunikation im Internet bildet.

Telesync: Schwarzkopie eines Kinofilms, die erstellt wurde, indem der Film mit einer auf einem Stativ stehenden Kamera von der Leinwand abgefilmt wird. »Camrip.

Telecine: 1. Ein Filmabtastgerät 2. Schwarzkopie eines Films, bei der der Film direkt von der Filmrolle abgetastet und digitalisiert wird.

Timer: Hier eine bei einem Film im Bild zu sehende Zeitangabe, häufig bei »Workprints vorhanden.

Traffic: Hier Umfang des Datenverkehrs im Internet.

Tester: Mitglied einer »Release Group, das die Qualität der »Warez seiner Gruppe kurz vor der Verbreitung überprüft.

Topsite: »FTP-Server der »Warez-Szene, der, verglichen mit gewöhnlichen Servern, wesentlich höhere Kapazitäten und Übertragungsgeschwindigkeiten bietet. Der Zugang zu Topsites ist in der Warez-Szene sehr begehrt. »Site.

Trader: »Courier.

Trainer: Von »Crackern in Computerspiele eingebautes Unterprogramm, das verhindern soll, dass der Spieler verliert.

Un-CD: Von Kritikern benutzter Begriff für kopiergeschützte Musik-CDs. Da diese häufig nicht dem festgelegten Standard für CDs entsprechen, wird ihnen abgesprochen, überhaupt eine CD zu sein.

Uppen: »Upload.

Upload: Das Senden von Daten zu einem anderen Computer, in der Regel zu einem »FTP-Server.

Update: Aktualisierte Version eines meist digitalen Produktes wie beispielsweise Software. Ein Update wird auf ein bereits bestehendes Produkt aufgespielt.

Warez: Sammelbegriff für Schwarzkopien. »Gamez, »Appz, »eBookz.

Warez Group: »Release Group.

Weblog: Kunstwort aus ›Web‹ und ›Logbuch‹. Eine Website, bei der ein Autor periodisch neue Einträge zu unterschiedlichsten Themen verfasst. Weblogs sind untereinander stark vernetzt.Viele Einträge beziehen sich auf Einträge anderer Weblogs oder zitieren diese. »Blogosphäre.

Webwarez: Schwarzkopien, die von Websites heruntergeladen werden können.

Wiki: Eine Website, deren Inhalte von den Benutzern nicht nur gelesen, sondern auch eigenständig verändert werden können. »Wikipedia.

Wikipedia: Freie Web-Enzyklopädie, deren Einträge weltweit von über 100.000 freiwilligen Autoren erstellt und aktualisiert werden. »Wiki.

Workprint: 1. Die Rohfassung eines Films während des Produktionsprozesses. 2. In der Szene die Schwarzkopie eines solchen Exemplars.




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