NO ©OPY PARTY im Kölner Filmhaus

Kritische Ausgabe

Kritische Ausgabe – Zeitschrift für Germanistik und Literatur

Jan Krömer/William Sen: „NO COPY“ (Cover) Mit dem Slogan „Raubkopierer sind Verbrecher“ hat die deutsche Filmindustrie im November 2003 eine Kampagne „zum Schutz des Originals“ gestartet.

„Aber wer“, so fragen Jan Krömer und William Sen, „hat nicht schon mal einen Song aus dem Internet heruntergeladen?“ – In ihrem Ende März erschienenen Buch „NO COPY – Die Welt der digitalen Raubkopie“ erzählen die beiden Autoren von der Philosophie und Psychologie der Raubkopierer-Szene, von der Technik und der Rechtsprechung – und von verblüffenden Geschichten aus der Welt der digitalen Raubkopie:

Woher kommt eigentlich eine Raubkopie, warum konnte man Star Wars schon vor dem offiziellen Start sehen, und wieso hat Hulk ohne Hose einen kommerziellen Erfolg des Films verhindert?

Am Donnerstag feiern die Autoren im Kölner Filmhaus ab 20:00 Uhr eine „NO COPY PARTY“, präsentieren ihr Buch und diskutieren anschließend mit Joachim Tielke von der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) und dem ­Publikum. Danach werden einige Episoden des Filmprojekts „The Scene“ von Mitchell Reichgut gezeigt. „The Scene“ schildert in derzeit 18 Episoden (die 19. ist für die erste Aprilwoche angekündigt) die Geschichte des Studenten Brian Sandro und seiner Clique, die in ihrer Freizeit Raubkopien von Hollywoodfilmen herstellen. Das Besondere: Unter welcometothescene.com kann man die einzelnen Episoden herunterladen – kostenlos und völlig legal! Gleiches kann man übrigens am 6. April auch mit dem Buch „NO COPY“ tun: Einen Tag lang steht es unter www.no-copy.org zum kostenlosen Download bereit.

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