Der Begriff Raubkopie

Begriff Raubkopie

Ist eine Kopie ein Raub?

In der Vergangenheit ist der Begriff ‚Raubkopie‘ in die Kritik geraten, da er nach Meinung vieler Kritiker Assoziationen mit einem weitaus schwerwiegenderen Straftatbestand weckt: dem Raub.

Juristisch bezeichnet das Bestimmungswort „Raub“ ein Verbrechen, bei dem jemandem eine bewegliche Sache mittels Gewalt oder körperlicher Bedrohung weggenommen wird. Auch allgemeinsprachlich wird das Wort „Raub“ normalerweise nur für den Diebstahl physischer Güter und nur im Zusammenhang mit Gewaltanwendung oder -androhung verwendet.

Dies trifft im gegenständlichen Fall aber in doppelter Hinsicht nicht zu, da das Original weiterhin beim Urheber bleibt und auch keine Gewalt oder körperliche Bedrohung stattfindet. Zusätzliche Kritik ernteten Lobbygruppen der Medienwirtschaft, da sie regelmäßig das Wort Raubkopie auch auf legale Privatkopien anwendeten. Zwar ist festzuhalten, dass der Begriff nicht von Lobbygruppen geprägt wurde, sondern in der Umgangssprache schon lange existierte und verbreitet war. Dennoch erscheint in diesem Zusammenhang das Wort ‚Schwarzkopie‘ weitaus neutraler als Bezeichnung für illegale Kopien.

Copyright RaubkopieIm deutschen Urheberrechtsgesetz kommt der Begriff Raubkopie überhaupt nicht vor.

Stattdessen behandelt es die Bedingungen für Zulässigkeit und Bedingungen von Kopien. Die Rede ist von „rechtswidrig hergestellten, verbreiteten oder zur rechtswidrigen Verbreitung bestimmten Vervielfältigungsstücken“.


Raubkopierer sind Verbrecher?

von Jan Krömer und William Sen


Raubkopie-Definition Was ist eine Raubkopie? Definition des Begriffs

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Kopie-Raub Ist eine Kopie ein Raub?

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Die Privatkopie Recht auf die Kopie

Entgegen aller Gerüchte: Ja, es ist erlaubt eine Kopie für private Zwecke zu erstellen. Auch wenn die Industrie das nicht gerne sieht.


Raubkopie-Privatkopie Privatkopie vs. Raubkopie: Wann man eine legale Kopie erstellen darf

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Angebote illegal Illegale Angebote: Downloadbörsen

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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Raubkopie aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU Free Documentation License. Eine Liste der Autoren ist dort abrufbar. Die abgebildeten Bilder hier dagegen sind geschütztes Material.

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