Dinge in Amerika

Dinge, die es in den USA nicht gibt!

Magerquark und Kochwein in den USA?

Die wichtigsten Bereiche

Von einem Land wie USA geht man davon aus, hier sollte es alles geben. Doch vieles ist anders als in Deutschland oder in Europa insgesamt. Abgesehen von den typischen Dingen, von denen wir alle wissen, dass es sie nicht gibt, wie beispielsweise 220V oder „keine Geschwindigkeitsbegrenzung“, erzähle ich euch heute eher von den Dingen, von denen wir eher nicht ausgehen, dass es sie nicht gibt.

Und entgegen der allgemeinen Meinung, es gäbe hier kein deutsches Brot – das kann ich schon mal direkt widerlegen – selbstverständlich gibt es hier deutsches Brot und auch sonst so allerlei, von denen man oft geglaubt hat, dass es sie nicht gibt. Nun aber zu den echten Dingen, die ich vor allem in San Diego vermisse:

Rotwein zum Kochen in den USA

Wie bereits im Video auch erwähnt, gibt es in den USA einfach kein Kochwein zum Kaufen. Diese billige Marken, die es in Deutschland gibt sind eigentlich wahre Wunder. Denn in Kalifornien – im Land der Weine, muss man eine Weinflasche zum kochen kaufen. Um nicht direkt ein Vermögen auszugeben, bleibt die einzige Alternative darin, dass man dann die günstige Flasche Wein einfach kauft. Der schlägt aber auch schon mal locker mit $3-8 zur Buche, so dass mal die schnelle gekochte Pasta nebenbei mit Rotwein ganz schön teuer werden kann.

Thema Kaffee und Mahlgrad

Aus mir unerklärlichen Gründen ist der Kaffee in den USA, wenn man ihn fertig kauft, immer grob gemahlen. In den USA ist dieser Mahlgrad Gang und Gäbe – und selbst, wenn man eine Espresso-Maschine hier in Amerika kauft, ist immer auch ein Siebträger-Einsatz für grob gemahlenen Kaffee dabei – wenn nicht sogar der Siebträger für feinen Kaffee komplett fehlt – schließlich geht man ja nicht davon aus, dass der Kaffee fein gemahlen sein sollte. Die einzige Möglichkeit hier fein gemahlenen Kaffee zu erhalten ist es, sich ein Mahlgerät zu kaufen und dann ganze Bohnen einfach selbst zu mahlen. Diese typischen deutschen Kaffeesorgen in eckigen Verpackungen mit den seltsamen Namen gibt es in den USA nicht – zumindest nicht hier in Kalifornien.

Magerquark in den USA

Magerquark ist aber mein ewiges Dilemma. Kein Supermarkt hier hat so etwas, geschweige denn kennt man den Magerquark in den USA. Daher braucht man Magerquark-Ersatz. Was hier jedenfalls sehr üblich sind, sind Sour Creme und sehr dichter und fester Jogurt – bekannt als „Greek Yogurt“. Den Magerquark, den ich früher beispielsweise zum Backen von Käsekuchen genutzt habe, wird mittlerweile bei mir ersetzt durch Sour Creme und fettfreiem Greek Yogurt, was auch ganz gut klappt.

Europäische Autos in Amerika

Autos ist hier ein besonders gewöhnungsbedürftiges Thema. Klar, es gibt in Amerika solche Marken wie Fiat, Peugeot, Citroën, Dacia etc. nicht – zumal ich einige dieser Namen kaum aussprechen kann, weil man anscheinend Französisch dafür studiert haben muss. Die größte Herausforderung für mich war es jedenfalls mich auch an die amerikanischen Autos zu gewöhnen. Auch wenn die Marken wie Ford weltweit bekannt sind, die amerikanischen Modelle sind ganz andere, als in Europa. Wenn man in den USA lebt, wird man fast 90% der Modelle gar nicht kennen. Das ist vor allem beim Autokauf ein Problem, denn ohne ein Feingefühl für Marken und den Markt, weiß man erst gar nicht, welchen Preis man zahlen sollte, wie die Qualität der Autos ist und welches Ansehen sie haben. So kann man sich beispielsweise ein Auto kaufen und sich zum Spott der Gesellschaft machen, wenn nicht weiß, wie sie von der Gesellschaft aufgenommen werden.

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