Ein Spruch aus dem Orient besagt: „Einen Laden zu eröffnen ist einfach, ihn zu führen nicht“

Die Unternehmensgruendung in den USA ist im Grunde relativ einfach.

Voraussetzungen

Viele wissen das nicht, aber:

Um in den USA eine Firma zu gründen muss man kein Visum haben.

Es geht auch ohne eine Aufenthaltsgenehmigung oder Arbeitserlaubnis.  Die USA unterscheidet daher zwei Gründungstypen: Domestic und Foreign. Wer also lediglich eine Filiale in den USA haben möchte, kann sein Unternehmen als „foreign“ einstufen und hätte somit gewissermaßen eine legal registrierte Unternehmensform gegründet. Dieses wäre quasi auch lediglich auf Papier, muss also nicht zwingend auch eine Bürofiliale haben. So kann also jemand aus dem Ausland so in den USA eine Firme gründen und gar Mitarbeiter dort beschäftigen – oder auch nicht –  ohne eine Arbeitserlaubnis zu besitzen.

Damit möchte ich lediglich zum Ausdruck bringen, dass Visum und Firma nicht zwangsläufig miteinander verknüpft sind. Die amerikanische Philosophie hierbei ist einfach: Wenn jemand eine Firma gründen will ist dem kein Abbruch getan. Schließlich sind Gebühren und Kosten damit verbunden, und wenn jemand bereits ist diese zu investieren, sieht der Staat diese als willkommen an. Beispielsweise wird in Kalifornien eine jährliche Mindeststeuer von $800 für eine gegründete LLC fällig, domestic oder foreign – auch wenn es keinerlei Einkünfte hat. Somit gibt der Staat also auch Ausländern die Möglichkeit ein Unternehmen zu gründen, schließlich erhält der Staat eine Steuer. Diese Steuer wird auch fällig, wenn der Mittelpunkt der Tätigkeit im Ausland ist – das ist eine sogenannte Fixsteuer und wird „Franchise Tax“ und in diesen US-Staaten Pflicht: Alabama, Arkansas, Delaware, Georgia, Illinois, Louisiana, Mississippi, Missouri, New York, North Carolina, Oklahoma, Pennsylvania, Tennessee, Texas, und West Virginia.

Steuern

Eigentlich ist es wirklich nicht kompliziert.

Steuer wird dort fällig, wo der Mittelpunkt der Tätigkeit ist. Wenn die Firma den Arbeitsmittelpunkt also in den USA hat, wird die Steuer auch dort fällig. Wenn man dagegen in USA zwar eine Firma hat, jedoch seine Arbeit in Deutschland verrichtet, hat Deutschland das Anrecht auf diese Steuer.

Ein Missverständnis vorab: Man kann nicht in den USA eine Firma gründen, um in Deutschland Steuern zu sparen. Sobald eben der Arbeitsmittelpunkt in Deutschland ist, hat man nicht die Möglichkeit die sich dem deutschen Fiskus zu entziehen.

Delaware Steueroase?

Ein beliebtes Gerücht ist, dass man im US-Staat Delaware eine Firma gründen sollte, da dort die Steuerlage besonders günstig ist. Der Grund, warum nun alle Unternehmen nicht in Delaware eine Firma gründen und Steuern sparen ist wie folgt: Der Mittelpunkt der Tätigkeit müsste auch Delaware sein. Lediglich eine Filiale dort zu haben reicht also nicht aus, um auch in Delaware die Steuer abführen zu dürfen. Wer wirklich in Delaware Steuern sparen will, muss also dort auch ansässig sein und auch vor Ort arbeiten. Die Finanzämter sagen hierzu inoffiziell, dass man mind. 180 Tage dort tätig sein müsste, um in Delaware auch Steuern abführen zu können. Natürlich geht es auch schneller, wenn man beispielsweise dort einen Wohnsitz und Aufenthaltsstatus hat. Für das amerikanische Finanzamt IRS reicht hier schon der Führerschein und ein Wohnsitz in Delaware als Beweis aus. Da es in den USA keine Anmeldepflicht gibt, wird ein ständiger Wohnsitz nachgewiesen durch Strom- und Telefonrechnungen sowie der Nachweis eine Delaware-Autoversicherung. Dann kann man auch bereits nach Tag 1 steuerrechtlich in Delaware standhaft werden – ohnehin wird die Steuer am nächsten Jahr fällig und bis dahin wird ohnehin klar, wo genau nun der Mittelpunkt der Arbeit im vorherigen Jahr war.

LLC gründen in USA

Wie bereits oben erläutert gibt es die Möglichkeit eine Foreign oder Domestic Limited Liability Company (LLC) zu gründen. Beim Foreign ist der Mittelpunkt der Tätigkeit nicht der jeweilige US-Staat. Bei Domestic ist der Mittelpunkt der Tätigkeit der jeweilige Staat, bei dem man die LLC registriert hat.

Die Registrierung einer LLC ist in 5 Minuten erledigt.

In Kalifornien beispielsweise ist es das Formular LLC-1. Man braucht lediglich eine Adresse, den Namen des Managers und eine Person, die Briefe entgegennehmen kann. Diese Personen nennen sich in USA Corporate Agents und diese können für beispielsweise $50 pro Jahr einfach gebucht werden. Nach einer Weile erhält man vom Secretary of State eine Bestätigung per Post und die LLC ist somit offiziell gegründet.

Die einfachste Variante ist die Gründung einer LLC im sogenannten Pass-Through-Verfahren (Weiterreichung). Das heißt, jegliche Einkünfte der LLC werden einfach in meine persönlichen Einkünfte und Verluste zugeschrieben. Das ist im Grunde genauso wie eine GbR in Deutschland. Das vereinfacht die Steuererklärung um ein Vielfaches. Außerdem braucht man nicht unbedingt ein extra Bankkonto für die LLC. Diese Variante kann man auch mit mehreren Mitgliedern haben – in diesem Fall werden alle Einkünfte und Verluste der LLC prozentual and die jeweiligen Mitglieder zugeschrieben. Dies ist steuerlich sehr günstig.

Inc. gründen in USA

Ähnlich wie eine GmbH in Deutschland ist im Grunde eine Incorporation, abgekürzt Inc.

Es gibt hierbei zwei verschiedene Arten von Incorporations in den USA. Die beliebteste und häufigste ist die sogenannte C-Corporation.

In diesem Fall ist die Incorporation eine eigene Entität. Das heißt die Inc. ist wie eine Person – es wird eine eigene Steuererklärung fällig, es benötigt ein eigenes Bankkonto, und alle Einkünfte und Verluste laufen dann auch dementsprechend über die Inc. ab. Den Gesellschaftern werden diese Einkünfte und Verluste nicht zugeschrieben. Wenn beispielsweise die Inc. eine Million Dollar Gewinn erwirtschaftet, wird das Geld ganz normal über die Inc. versteuert. Der Gesellschafter oder die Gesellschafter selbst müssen erst mal keine Steuern zahlen. Gewinne und Verluste bleiben also in der Inc. Die Gesellschafter werden erst dann steuerpflichtig, wenn sie sich aus der Incoporation Geld auszahlen – also im Fachjargon eine Ausschüttung tätigen (Dividend Payout).

Auswahl des Firmennamens

Bei der Wahl des Namens muss man darauf achten, dass man nicht die Warenmarken von anderen verletzt. Hier sind einige Quellen, die man sich vorher anschauen muss, bevor man sich für einen Namen entscheidet:

United States Patent and Trademark Office (USPTO)
Im amerikanischen Patentamt (United States Patent and Trademark Office) sollte man sich als allererstes erstmal unter „Search Trademark Database“ unter “ Trademark Electronic Search System (TESS)“ anschauen, welche Marken bzw. Namen bereits registriert sind. Dabei kommt es auch darauf an unter welcher Klasse bestimmte Namen registriert sind. Grundsätzlich gilt jedoch, dass man einen registrierten Markennamen nicht als LLC oder Inc. anmelden sollte, da man einen rechtlichen Streit mit dem Trademark-Inhaber riskiert.

  1. LLC Register – Inc. Register
    Zusätzlich muss man im jeweiligen Staat nachschauen, ob der Name bereits als LLC oder Inc. registriert ist. Wenn man nämlich einen ähnlichen gleichen Namen registriert, riskiert man hier auch wieder, dass der Erstregistrant sich rechtlich dagegen wehrt. In Kalifornien beispielsweise nennt sich diese Recherche „Name Availability“ und wird von der California Secretary of State zur Verfügung gestellt. Selbst wenn der Name als LLC verfügbar ist riskiert man eine Abmahnung von einer Inc – daher sollte man die Suche für LLC und Inc. vornehmen, um 100% sicher zu gehen, dass keiner der beiden den Namen registriert hat.
  2. Google
    Selbst wenn der Name weder im LLC/Inc.-Register auftaucht noch im Patentamt registriert ist, kann man sich rechtlich Probleme einräumen, wenn man einen Namen nutzt, der anderswie Bekanntheit erlangt hat. Denn rechtlich gesehen sind Trademark-Anmeldungen und ein angemeldeter Firmenname kein Garant dafür, dass Namen geschützt sein dürfen. In USA kann auch ein Name geschützt sein ohne irgendwo angemeldet zu sein. Das kann der Fall sein, wenn jemand mit einem bestimmten Namen in einem bestimmten Bereich so bekannt ist, dass es keiner Registrierung mehr bedarf – zum Beispiel eine bekannte Bäckerei in der Stadt. In diesem Fall hilft Google. Man sollte schauen, dass im Internet keiner diesen Namen für den Staat oder für das Land USA so sehr und dominant nutzt, dass man einen rechtlichen Streit riskiert.
  3. Ungeschützte Namen
    Es gibt eine einfache Lösung einen Namen für seine Firma zu finden.
    Man wählt einfach einen Namen, das man rechtlich nicht schützen kann.
    Wenn man also einen allgemeinen Namen wählt, riskiert man in der Regel keine rechtlichen Konsequenzen. Will man eine Bäckerei eröffnen, wären diese Namen nicht schützwürdig und jeder könnte sie benutzen:
  • German Bakery
  • The Baking Oven
  • Baking is Fun
  • Crispy House

Oder für eine Webdesign-Firma:

  • Yellow Design
  • Kentucky Webdesign
  • Number 1 Design

Diese Namen sind zu allgemein und haben keinen Alleinstellungsmerkmal, weswegen im amerikanischen Recht kein Schutz gewährt werden kann. Das heißt, der darf sich so nennen.

Der Nachteil ist natürlich, dass auch jeder andere Wettbewerber sich theoretisch so nennen könnte und man selbst dann auch nichts dagegen tun kann. Zumindest aber hat man die Sicherheit, dass niemand einen deswegen auch belangen kann.

Domain auswählen
Auch die Auswahl der Domain stellt eine Hürde. Fast alle .com-Domains sind in der Regel vergeben. Org-Domains werden vor allem in den USA als gemeinnützliche Unternehmen gesehen und sind daher nicht empfehlenswert. Anderer .net und andere Domains sind oft nicht sexy sind aber oft verfügbar. Wer trotzdem auf eine .com-Domain schwört, dem empfehle ich folgendes.

Einfach Prefixe zur Domain hinzufügen wie „go“, „connect“ etc., also gogermanbakery.com. Aber auch Suffixe funktionieren ganz gut wie „planet“, „media“, „star“ etc, also: yellowdesignmedia.com, yellowdesignstar.com oder yellowdesignmedia.com.

Nützlich sind dabei Verkettungstools wie beispielsweise das Concatenation Tool. GoDaddy beispielsweise bietet auch eine Massen-Domain-Suche an und nennt ihr Tool Bulk Domain Search.


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Wie findet eigentlich ein Job-Interview in den USA statt? Ihr werdet euch wundern, denn hierzulande herrscht eine ganz andere Kultur. In den meisten Fällen wird man Dich erst mal telefonisch interviewen, beispielsweise mit einer Webcam. Daher brauchst Du zunächst die richtige Ausrüstung.


Arbeitserlaubnis USA Amerikanische Arbeitserlaubnis (Teil 1): Den Antrag stellen

Schon mal daran gedacht für ein paar Jahre in Amerika zu arbeiten? Wer in USA arbeiten möchte, benötigt eine Arbeitserlaubnis. Dieses Visum nennt sich H1-B und erlaubt dem Bewerber 3 Jahre lang in USA zu arbeiten. Nach 3 Jahren kann das Visum verlängern und anschließend sogar die Greencard hinterherhängen!


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Work & Travel USA Auslandsjahr & Work & Travel in USA

Hüpf, Hüpf – So stellt man sich Jobhopping vor. Arbeiten, dann reisen, dann wieder arbeiten. Entweder als Student, Absolvent oder Berufstätiger. Wie funktioniert Work & Travel in USA, wie beispielsweise 1 Jahr oder mehr? Ein komplettes Aufklärungsvideo nur zu diesem Thema.


Business-Meetings in USA Benimm Dich! Business Meetings in USA

In Amerika laufen Meetings ganz anders ab, als in Deutschland. Man muss ständig aufpassen, dass man nichts Falsches sagt! Wer schon mal in mehreren Business-Meetings gesessen hat kann davon ein Liedchen singen. Es gibt einige Punkte, bei denen man sich vor allem als Deutscher extrem outen kann.


Arbeitskultur in USA Arbeitskultur USA

Wer in Amerika arbeitet merkt sehr schnell: Die Art und Weise unterscheidet sich deutlich von der deutschen Arbeitskultur. Dabei kommt es natürlich auch auf den jeweiligen Staat an. Doch grundsätzlich muss man sich als Deutscher von einigen Gewohnheiten trennen, da man sich sehr schnell zum Außenseiter entwickelt.


Autofahren, Führerschein und Verkehr in USA

Führerschein in USA Führerschein in USA machen

Alle behaupten, die US-Fahrprüfung sei einfach, doch stimmt das wirklich? In diesem Video habe ich einige Prüfungsfragen zur Verfügung gestellt, damit ihr euch selbst mal testen könnt. Hättet ihr diese Prüfungsfragen beantworten können? Tatsächlich ist es so, dass viele Deutsche die Prüfung unterschätzen und daher erstmal durchfallen.


  Verkehrsregeln USA Verkehrsregeln in den USA

Über Rot fahren ist erlaubt. An einer Kreuzung gilt: Wer zuerst kommt, fährt zuerst. Und wer eine Kippe aus dem Fenster schmeißt, zahlt $1000 oder mehr Strafe. Außerdem wartet überall die Polizei nur darauf, dass man einen solchen Fehler macht. Denn in den USA darf man keinen anhalten, wenn er keinen Fehler gemacht hat. Autofahren in den USA will gelernt sein.


4-Way-Stop in USA 4-Way-Stop: Verhalten an der Kreuzung

Im amerikanischen Verkehrsrecht gilt: Wer zuerst kommt, fährt zuerst. So sieht es in den USA aus, wenn auf einer Kreuzung die Autofahrer sich untereinander absprechen. Jeder merkt sich einfach, wer zuerst gekommen ist und gibt dem anderen die Vorfahrt. Und wenn man unsicher ist, gibt man dem anderen Autofahrer trotzdem die Vorfahrt. Denn in USA ist eines der Grundregeln im Verkehr die Höflichkeit.

1 comment for “LLC oder Inc. in USA gründen – so geht’s

  1. Bettina,
    9. Mai, 2018 um 12:28

    Hallo,
    dein Blog bzw. Video Blog ist einfach super! Nun habe ich mal ne Frage bezüglich einer Firmengründung. Wenn man eine Firma in den USA gründet und man muss sie vor Ort führen (da mein z.B. ein Restaurant oder Bäckerei eröffnen möchte) – kann man sich dann eigentlich selbst fördern mit dem Arbeitsvisum oder wie funktioniert das?
    Und noch eine Frage, kann man in den USA auch handwerkliche Betriebe eröffnen wie z.B. Bäckerei, Konditorei usw. auch wenn man keine berufliche Ausbildung hat? In Deutschland ist es ja so, dass man diesen Beruf erlernt haben muss um eine Firma in dieser Branche zu gründen.
    Liebe Grüße und danke für die tollen Videos und Infos!!!

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