Greencard beantragen

Greencard USA

Von der Lotterie bis zum klassischen Antrag

Die wichtigsten Bereiche
In diesem Video erzähle ich euch über die insgesamt 6 Möglichkeiten, wie man für die Vereinigten Staaten von Amerika die Green Card erhält, also die sogenannte Permanent Residency – die unbefristete Aufenthaltsberechtigung.
Greencard USA (Teil 1): Voraussetzungen Greencard USA (Teil 2): Antrag & Formulare Greencard USA (Teil 3): Interview beim Konsulat Greencard USA (Teil 4): Rechte & Pflichten
Teil 1:

Greencard Voraussetzungen

Die Green Card, amtliche Bezeichnung „Permanent Residency“ oder „Permanent Resident Card“  erlaubt Menschen, die keine amerikanische Staatsbürgerschaft besitzen, sich unbefristet in USA aufzuhalten und dort zu arbeiten. Im Grunde hat man mit einer Green Card in USA fast die gleichen Rechte wie ein US-Amerikaner, außer zum Beispiel, dass man nicht wählen kann und nicht als Präsident der Vereinigten Staaten kandidieren darf. Die unbefristete Aufenthaltserlaubnis und Arbeitserlaubnis in den USA ist für viele ein Traum. Denn wer in den USA leben und arbeiten möchte, kann dies nicht ohne weiteres tun, sondern braucht ein spezielles Visum. Die Greencard ist die höchste Art der Aufenthaltsberechtigung in den USA, denn damit kann man hier nicht nur arbeiten für wen man will, sondern kann auch nach 5 Jahren die amerikanische Staatsbürgerschaft beantragen (wenn man die Greencard durch Heirat erhalten hat sogar nach 3 Jahren). Übrigens ist der Begriff Greencard nur umgangssprachlich so gekannt, denn die amtliche Bezeichnung lautet Permanent Resident Card, damit ist man also ein Bürger bzw. Bewohner des Landes. In diesem Teil 1 erörtere ich die insgesamt 6 Möglichkeiten, wie man eine Greencard überhaupt beantragen kann. Es gibt insgesamt 6 Möglichkeiten eine Green Card zu erhalten. Greencard Gewinner
  1. Greencard durch Familienzuführung

    Wenn ein Ehepartner die Green Card erhält, erhält der andere sie auch. Kinder, sofern sie unter 21 sind und unverheiratet, erhalten sie auch, wenn ein Elternteil die Green Card besitzt. Soweit kann also ein Green-Card-Inhaber diese vererben. Für alles andere muss man allerdings amerikanischer Staatsbürger sein. So zum Beispiel wenn das eigene Kind über 21 Jahre alt ist, und amerikanischer Staatsbürger, können auch die Eltern eine Green Card erhalten. Wenn man eine Schwester oder Bruder hat, die/der US-Staatsbürger ist, kann man auch die Green Card bekommen. Wenn man mit einem Amerikaner verheiratet ist, erhält man ebenfalls eine Green Card.
  2. Greencard durch Arbeitsvisum

    Man braucht ein Arbeitsvisum, wenn man in den USA arbeiten möchte. Zwar ist ein Arbeitsvisum in den USA ein befristetes Visum namens H1-B. Aber wenn man dieses Visum schon lange genug hat, kann man über den Arbeitgeber auch die Greencard beantragen. Somit fließt das Arbeitsvisum in eine Greencard über. Der Arbeitgeber muss allerdings begründen, dass du als Arbeitskraft von besonderem Interesse für dieses Unternehmen bist und kein anderer Amerikaner dafür gefunden werden konnte.Hierbei ist die Rede von der sogenannten Labor Ceritification
  3. Menschen mit besonderen Fähigkeiten

    Wenn du eineBerühmtheit bist, der in seinem eigenen eine sehr hohe Bedeutung hat, kann man auch damit eine Greencard beantragen. Die USA hat immer großes Interesse an bedeutsamen Menschen und vergibt auch hier die Greencard. Hierzu gehören Wissenschaftler, Künstler, Lehrende, Geschäftsleute und Sportler. Diese müssen allerdings überdurchschnittliche Ergebnisse dokumentieren und somit vorweisen, die mindestens 3 Jahre zurückliegen. Als Beispiel nennt hier die US-Amerikanische Einwanderungsbehörde ISCIS zum Beispiel den Pulitzer-Preis, Olympische Medaille und den Oscar-Preis. Lehrende und Geschäftsleute dagegen müssen zusätzlich noch einen Arbeitgeber vorweisen, der bereit ist, sie in diesem Bereich zu beschäftigen. Auch Menschen mit einem hohen akademischen Abschluss und außerordentlichen Fähigkeiten haben die Möglichkeit sich für eine Greencard zu qualifizieren. Eine ausführliche Dokumentation wird natürlich verlangt.
  4. Menschen von besonderem Interesse für die USA

    Personen mit sehr hohen oder überdurchschnittlichen Hochschulabschlüssen, wie zum Beispiel Doktoren, die zusätzlich noch hohe Fähigkeiten besondere Erfolge nachweisen können, können eine Green Card erhalten. Allerdings muss man bei dieser Kategorie noch der US-Behörde deutlich machen, dass man für die USA von besonderem Interesse ist. Dieses Zertifikat, der sogenannte National Interest Weaver (NIW) sorgt dafür, dass man auch eine Green Card erhält, ohne einen Arbeitgeber vorweisen zu müssen.
  5. Investoren

    Kann man mit viel Geld die Greencard eigentlich kaufen? Eigentlich nur fast richtig. Geld alleine reicht nicht aus. Die USA hat aber großes Interesse an Menschen, die hier ihr Geld so investieren, dass Arbeitsplätze geschaffen werden. Und so kann man die Greencard als Investor beantragen: Man muss insgesamt ein Business in den USA aufbauen und ein Investment von einer Million US-Dollar tätigen. Die Greencard erhält man übrigens nur dann, wenn man erfolgreich nachweisen konnte, dass man auch erfolgreich ein Geschäft in den USA aufgebaut hat. In Ausnahmefällen reichen auch eine halbe Million US-Dollar aus. Ist euch eure Green Card eine Million Dollar wert? Dann bewirbt euch schon mal bei „Wer wird Millionär“. Allerdings muss man in Vorleistung treten, das heißt, dieses Geld auch tatsächlich investieren und mindestens 10 Mitarbeiter einstellen. Erst nachdem man das getan und vorgewiesen hat, bekommt man auch die Green Card. In Ausnahmefällen reichen auch eine halbe Million Dollar, wenn man das Geschäftsfeld in den USA dringend investitionen benötigt oder ein Wachstum für die Wirtschaft von akutem Interesse ist … zum Beispiel Biotechnik.
  6. Greencard Lotterie

    Was die meisten eigentlich kennen und auch häufigsten nutzen ist die Greencard-Lottery, offizieller Name: Diversity Visa Program, abgekürzt DV. Bei diesem versucht die USA Menschen aus möglichst vielen Kulturen in das Land zu holen, damit eine kulturelle Vielfalt gewährleistet wird. Jedes Jahr gibt eine Verlosung und wenn man etwas Glück hat, kann man für den Antrag zu einer Greencard qualifiziert werden. Das heißt also, wenn man gewonnen hat bzw. gezogen wurde, muss man die Greencard noch beantragen. Der Vorteil ist, dass der Antrag genehmigt wird, sobald man alle Voraussetzungen erfüllt hat. Diese sind dann nur noch solche Sachen wie ein sauberes polizeiliches Führungszeugnis, mind. ein Realabschluss und ähnliches. Mehr als 55.000 Green Cards werden jährlich verlost. Man kann kostenlos über die staatliche amerikanische Website teilnehmen, doch was die meisten nicht wissen: Gewinner werden nicht benachrichtigt – sondern man muss sich einloggen und selbst prüfen, ob man gezogen wurde! Außerdem: Wenn man gezogen wurde, heißt das nicht, dass man eine Green Card erhält. Sondern, dass man nun den Antrag stellen darf … den gesamten Prozess der Antragstellung mit allen medizinischen Prüfungen, Unterlagen incl. einem persönlichen Eignungsinterview im Konsulat und vieles mehr müssen jedoch alle Antragsteller durchlaufen.

Fragen & Antworten zur Greencard

  • Wonach bestimmen sich die bei der Greencard-Lotterie für Deutschland? Die Verteilung richtet sich danach, wie viele Menschen aus Deutschland in die USA in den letzten 5 Jahren eingewandert sind. Im Grunde sorgt die Greencard dafür, dass eine gesunde Verteilung/Vielfalt von Kulturen stattfindet, damit in die USA Menschen aus möglichst verschiedenen Ländern einwandern können. Deswegen heißt das Programm offiziell „Diversity Visa Programm“, zu Deutsch so in etwa wie „VISA Unterschliedlichkeitsprogramm oder Vielfaltsprogramm“. Greencard heißt es nur umgangssprachlich.

Teil 2:

Greencard USA: Antrag & Formulare

Sind die Voraussetzungen erfüllt? Prima, dann geht es nun darum den Greencard-Antrag auszufüllen. So geht’s: Bevor man überhaupt einen Antrag für eine Greencard stellt, muss man von der amerikanischen Regierung einen sogenannten Approval Notice oder Decision-Letter erhalten. Diesen Decision -Letter erhält man, wenn man das Recht hat, sich überhaupt für eine Greencard zu bewerben. In meinen letzten Videos erzählte ich euch auch, wie man eine Greencard bekommt. Außerdem können hier auch die Leute, die die Green Card Lottery 2020 gewonnen haben erfahren, wie sie die Formulare ausfüllen. Alle anderen wählen sicherlich auch den konventionellen Weg und beantragen für USA ein Visum, beispielsweise auch um in den USA zu arbeiten. Auch hierfür kann dieses Video hilfreich sein, denn die Formulare und der Prozess sind letztlich sehr ähnlich. Vor allem geht es hierbei um das Formular DS-260.

Wie bekommt man eine Greencard?

Normalerweise, nach der Antragstellung, übernimmt das amerikanische Konsulat die weiteren Schritte. Wenn man am Ende der Kette angenommen ist, wird die Greencard allerdings zuletzt durch die amerikanische Einwanderungsbehörde namens USCIS per Post verschickt, und zwar an eine amerikanische Adresse. Man geht nämlich dann davon aus, dass man schon in den USA lebt, wenn man die Greencard entgegennimmt.

Was ist eine Greencard?

Zunächst wollen wir uns auch ganz kurz mit dem Thema beschäftigen, was eigentlich die Greencard ist. Die Greencard ist die unbefristete Aufenthaltsgenehmigung für die Vereinigten Staaten von Amerika. Allerdings ist es mehr als nur die Aufenthaltserlaubnis, die man zum Beispiel aus Deutschland kennt. Hierbei wird man bereits auch als Anwohner der USA angesehen und der Weg zur amerikanischen Einbürgerung ist quasi auch schon fast erwartet. Denn nur mit der Greencard kann man auch später eingebürgert werden, nicht jedoch mit einem anderen Amerika-Visum.

Kann mein eine Greencard kaufen?

Eigentlich ja. Denn, wer tatsächlich das Notwendige Geld hat, kann sich auch auf diesem Wege eine Greencard besorgen. Doch mit Geld alleine ist es nicht getan. Die US-Regierung möchte dabei sehen, dass man in USA ein Unternehmen gründet, eine Million US-Dollar vorzeigt, und mindestens 10 Mitarbeiter lokal in den USA auch beschäftigt. Erst nach dem Nachweis dieser Tätigkeit wird dann die Greencard auch tatsächlich genehmigt.

Was sind die Greencard-Kosten?

Von der Antragstellung, vom Ausfüllen der Formulare bis zum Interview müssen verschiedene Schritte überschritten und überwunden werden. Und bei all diesen Schritten wird jeweils immer eine Gebühr fällig. Diese bewegen sich pro Person zwischen 400 und 800 US-Dollar. Wenn man irgendwann die Greencard in der HAnd hält, hat man bis dahin um die 2000 US-Dollar ausgegeben, wenn man zum Beispiel den Antrag gemeinsam mit dem Partner stellt. Nach dem Erhalt der Greencard folgt im Grunde die Einwanderung in die USA. Dabei ist es ja dem Übersiedler überlassen, ob er sich Einwanderer oder Auswanderer nennen will, je nach Perspektive. Doch die meisten sprechen von USA-Auswanderung. Eines der interessantesten Erlebnisse ist dann auch später das Leben in den USA. Auch hierbei müssen viele Pflichten eines Greencard-Inhabers erfüllt werden. Zum Beispiel: Wenn man mehr als 6 Monate USA verlässt, wird die Greencard automatisch entzogen, bzw. sie wird ungültig. An der Grenze gibt es dann einen sogenannten Check, den kann man auch durchaus den Greencard-Test nennen. Da prüft die amerikanische Behörde, ob man weiterhin den Lebensmittelpunkt in den USA hat oder nicht. Ist dies nicht gegeben, wird die Greencard ungültig und man kann dann nur noch mit einem Touristenvisum in das Land rein.
Teil 3:

Greencard USA: Interview beim Konsulat

Als nächster Schritt folgt die persönliche Vorsprache beim Konsulat. Doch welche Fragen muss man beantworten? Die Greencard ist zwar schon genehmigt, es fehlt allerdings noch das Interview vor dem amerikanischen Konsulat. Im Grunde ist es der letzte Schritt vor der Reise beziehungsweise vor dem Auswandern. Hierbei sind ein paar Dinge zu beachten. Zum einen ist der medizinische Check zu nennen. Bei einigen Vertragsärzten in Deutschland kann man diesen absolvieren. Allerdings gibt es hier ein kleines Zeitproblemchen. Man hat nach dem medizinischen Check eine gewisse Zeit, in die USA einzuwandern. Man sollte also den medizinischen Check zeitnah an das Interview legen Weiterhin muss man beispielsweise darauf achten, dass man beim Interviewtermin vor dem Konsulat glaubwürdig darstellt, dass man auch tatsächlich in die USA einwandern bzw. von Deutschland auswandern möchte. Wer nicht darlegen kann, dass er schon genaue Pläne hat und weiß, wann und wie er auswandern wird, dem kann und wird auch höchstwahrscheinlich der Antrag zur Greencard wieder verwehrt. Nun hat man also alles richtig gemacht, geht es zum nächsten Schritt, nämlich zu der Tatsächlichen Ausreise. Hier sind weitere wichtige Punkte zu beachten, die die Zeit betreffen. Wenn man nämlich mehr als 6 Monate die USA verlässt und bei der Wiedereinreise nicht belegen kann, dass der Lebensmittelpunkt weiterhin USA ist, kann die Greencard sogar noch vor der Einreisebehörde am Flughafen entzogen werden. Daher ist es empfehlenswert das Land nie länger als 6 Monate zu verlassen. Ist man sogar ein ganzes Jahr weg, wird die Greencard bei der Wiedereinreise automatisch entzogen.
Teil 4:

Greencard USA: Rechte & Pflichten

Will man aber wirklich eine Greencard? Vorher sollte man nämlich auch wissen, welche Pflichten man hat, wenn man sie in der Hand hält. Die Greencard ist sehr begehrt. Die meisten Menschen in den USA, die hier eingewandert sind, warten ein gefühltes halbes Leben, um sie zu erhalten. Einige bekommen die Greencard nie zu Gesicht. Sie ist die Voraussetzung, um eines Tages die amerikanische Staatsbürgerschaft erlangen zu können. Kurzum, die Greencard ist eigentlich die einzige Möglichkeit, um überhaupt US-Staatsbürger sein zu können. Doch hat man die Greencard, oder möchte sie haben, beantragen oder gar gewinnen, stellt sich die Frage: Welche Rechte hat man eigentlich als Inhaber eine Greencard? Zunächst einmal, was man wissen sollte: Jeder Greencard-Inhaber ist verpflichtet in den USA Steuern zu zahlen. Und das unabhängig davon, wo man lebt, denn in den USA gilt die sogenannte Weltsteuer. Man ist also dann mit seinem Welteinkommen in USA zur Steuer verpflichtet. Heute geht es weniger um die Frage: „wie bekomme ich eine Greencard“, sondern, wenn ich in die USA auswandere, „was ist eigentlich eine Greencard“? Zunächst einmal, anders als mit anderen Visas, mit der Greencard, also der sogenannten Permanent Resident Card hat man hier mehr Rechte. Zwar ist man noch kein US-Amerikanischer Staatsbürger, aber man hat im Grunde die gleichen Rechte. Es gibt nur kleine Unterschiede: Als Greencard-Inhaber hat man kein Wahlrecht. Und das zweite ist, dass man für die meisten Government-Jobs hierzulande mit der Permanent Residency nicht arbeiten kann. Die wichtigste Eigenschaft als Greencard-Inhaber ist und bleibt die Möglichkeit nach 5 Jahren die amerikanische Staatsbürgerschaft zu erlangen. Voraussetzung ist, dass man nicht straffällig oder anderswie negativ aufgefallen ist.

Fragen & Antworten zur Greencard

Wenn ein Greencard-Holder ein Resident ist, was ist dann jemand mit einem Arbeitsvisum? Mit einem H-1B (Arbeitsvisum) hat man den Status eines „Non Resident Alien“, übersetzt ungefähr wie „Nicht-besiedelter Ausländer“. Ein Greencard-Inhaber dagegen ist ein „Resident Alien“, also ein „besiedelter Ausländer“. Bei einem „Non Resident Alien“ geht man davon aus, dass er das Land eines Tages wieder verlassen wird. Beim „Resident Alien“ geht man davon aus, dass er hier auf unbestimmte Zeit bleiben und evtl. auch die US-Staatsbürgerschaft erlangen wird. Man sollte den Begriff „Anwohner“ nicht mit „ich wohne hier“ verwechseln. Man würde mit einem H-1B korrekterweise sagen: „I live here“ oder „I work here“, aber nicht „I am a resident“. Was für Straftaten müsste man denn begehen damit einem die Greencard entzogen wird? Es geht um Straftaten wie Raub, Einbruch, schwerer Diebstahl, Erpressung, Betrug und so weiter. Kleinere Taten, in den USA Misdemeanor genannt, sind meist kein Grund für den Entzug der Greencard, wie Fischen ohne Lizenz, Alkohol am Steuer ohne Unfall, Beleidigung etc. Auch bei Misdemeanors kann je nach Schwere der Tat die Greencard entzogen werden. Außerdem verhindert ein Eintrag im Strafregister wegen eines Misdemeanors denjenigen daran die US-Staatsbürgerschaft zu erlangen. Wenn man eine Greencard oder ein Arbeitsvisum bekommt und in der USA ist, aber beispielsweise nach einem Monat gekündigt wird, wird einem die Greencard entzogen? Wenn du durch den Arbeitgeber eine Greencard erhalten hast, bleibt der Greencard-Status von einer Jobkündigung unberührt. Der USCIS (das ist hier sowas wie das Ausländeramt) kann schon mal Fragen stellen, um zu überprüfen, dass der Antrag des Arbeitgebers damals auch wirklich echt war. Vor allem dann, wenn man direkt nach der Greencard den Job kündigt. Greencard ist ja kein Visum, sondern damit bist Du Anwohner (Resident) der USA. Ob mit oder ohne Job, du hast fast die gleichen Rechte wie ein amerikanischer Staatsbürger. Anders sieht es aus, wenn du mit einem Arbeitsvisum, also H-1B, in den USA verweilst. Der H-1B ist ein temporäres Visum und ist an einen Job gebunden. Ist der Job weg, erlischt damit auch automatisch der H-1B-Status. Was ist, wenn ich nach Erhalt der Green Card meine Freundin heirate? Am einfachsten ist es, wenn man die Greencard gemeinsam stellt. So rutscht Deine Frau quasi mit in den Prozess hinein. Daher heiraten viele vor der Antragstellung noch schnell den Partner. Im Nachhinein heiraten heißt für euch nun, dass Deine (zukünftige) Frau den Antrag separat stellen muss. Für sie wird der gesamte Prozess, den Du auch hinter Dir hast, vom Neuen beginnen.
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