Arbeiten in den USA
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Arbeiten in den USA: Der Weg zum amerikanischen Traum

Arbeiten in Amerika

In diesem Beitrag erkläre ich euch, welche Voraussetzungen man braucht, um in den USA zu arbeiten, wie ein Lebenslauf auszusehen hat und wie man sich für einen Job in den USA bewirbt.

Zunächst die vier Videoreihen, die ich zu diesem Thema vorbereitet habe auf einem Blick:

Arbeiten in den USA:
Voraussetzungen

Bevor man mit Lebenslauf und Bewerbung loslegt, muss man folgende die behördlichen Voraussetzungen erfüllen.

Amerikanischer Lebenslauf:
Typische Fehler

Der Lebenslauf in den USA ist einer der wichtigsten Schritte, doch was sollte man auf keinen Fall tun?

Amerikanischer Lebenslauf:
So geht’s richtig

Diese Dinge sollten auf keinen Fall in einem Lebenslauf fehlen, sonst wird man in den USA nicht ernst genommen

So bewirbt man sich in den USA
für einen Job

Wie bewirbt man sich eigentlich um einen Job? Wenn man weiß, wie es in Deutschland funktioniert, muss man sich in USA ganz neu in das Thema einarbeiten, denn hierzulande läuft es komplett anders ab.

So läuft das Bewerbungsgespräch
in den USA ab

Das Bewerbungsgespräch wird in USA Interview genannt und führt zu den meisten Missverständnissen. Denn es findet im ersten Schritt und in den seltensten Fällen oder gar nicht erst vor Ort oder gar vom potenziellen Arbeitgeber statt.

Voraussetzungen, um in den USA arbeiten zu können

Bevor man in den USA auf den Genuss eines Arbeitgebers kommen kann, brauchen wir für diese Aufgabe zunächst einige Zutaten.

Bevor ich euch erzähle, was wie man in den USA einen Job finden, findet ihr in diesem Video erst mal die Voraussetzungen aufgezählt, um in Amerika überhaupt arbeiten zu dürfen. Insgesamt gibt es hierbei 4 wesentliche Punkt zu beachten.

  1. Amerikanische Adresse
    Ohne eine US-Amerikanische Adresse, die man auf dem Lebenslauf und Anschreiben angibt, wird es sehr schwer hier ein Bewerbungsgespräch stattfinden zu lassen. Hinzu kommt, dass man eine amerikanische Adresse haben sollte, die in der gleichen Stadt oder Ort sein muss, wo sich das Unternehmen befindet. Fast 60% der Unternehmen fragen bereits online im Vorfeld, ob man auch in dieser Stadt lebt: „Do you live in San Diego?“
    Eine US-amerikanische Adresse wird benötigt, weil die Unternehmen hier oft darauf achten, ob man auch tatsächlich aus dem Ort kommt, wo man arbeiten möchte. Wenn man beispielsweise einen Job in Kalifornien sucht und sich aus New York bewirbt, ist die Chance höher, dass man von dem Bewerbungsprozess ausgeschlossen wird. Da kann man sich ja eigentlich schon denken, dass man dann auch ausgeschieden wird, wenn man sich aus Deutschland bewirbt.
  2. Amerikanische Rufnummer
    Bei fast allen Bewerbungen muss man seine US-Rufnummer angeben. In den USA kennt man nur amerikanische Rufnummern. Wer beispielsweise eine deutsche oder europäische Rufnummer angibt, der würde eher vom Bewerbungsprozess ausgeschlossen werden.
    In den USA gibt es keine Unterschiede bei den Vorwahlen zwischen Festnetz und Mobilfunk. Man sieht also nicht anhand der Vorwahl, ob es mobil oder fest ist. Wenn man beispielsweise in San Diego einen Vertrag abschließt, gibt bekommt man oft 619 als Vorwahl an, welches in diesem Fall Süd-San Diego meint. Area code 858 beispielsweise steht für San Diego County, also mehr die weitere Umgebung. Dennoch ist selbst die Vorwahl in den USA kein Indiz dafür, wo man lebt. Wenn man nämlich umzieht, nimmt man seine Rufnummer samt Vorwahl mit.
    Tipp: Mittlerweile gibt es zahlreiche Dienste, wo man amerikanische Rufnummern kaufen/mieten kann. Zum Beispiel über Skype oder Viber.
  3. Arbeitserlaubnis in den USA
    Das Wichtigste bleibt jedoch die amerikanische Arbeitserlaubnis, also ein US-Visum – und zwar am besten eine Greencard. Dann hat man im Grunde keinerlei Probleme und Schwierigkeiten, wenn man gefragt wird, ob man hier bereits eine Arbeitserlaubnis hat oder schon alles geregelt hat. Als letztes und auch zusammenhängend mit dem Arbeitsvisum hängt die Social Security Number zusammen. Diesen bekommt man, sobald man in den USA eine Arbeitserlaubnis hat. Und es ist dann auch die Social Security Nummer, die abgefragt wird, wenn man einen Job sucht.
    Alle Job Ausschreibungen in USA wollen Angaben über die Arbeitserlaubnis haben. Einige wenige fragen nicht sofort danach, aber spätestens vor dem Anfang des Bewerbungsgesprächs taucht diese Frage auf. Der Grund ist der, dass es in den USA einen sehr großen Arbeitsmarkt gibt. Es gibt also meist genug qualifizierte Menschen, die eine Arbeitserlaubnis haben, und daher möchte man folgendes vermeiden: Einige Ausländer versuchen sich hier ohne Arbeitserlaubnis zu bewerben, um dann im Nachhinein mit Hilfe des Unternehmens ein Arbeitsvisum zu erhalten, was allerdings für das Unternehmen mit erheblichen Aufwänden und Kosten verbunden ist. Um das zu vermeiden, ist das einer der ersten Fragen.
    Arbeiten in den USA
    Weiterhin fragen mehr als 90% der Unternehmen, ob man in Zukunft eine Arbeitserlaubnis braucht. Die Formulierung lautet wie folgt: „Will you now or in the future require sponsorship?“. Das ist die Standardfrage bei fast allen Online-Formularen. Wenn man dort „ja“ eingibt, bekommt man zwar eine Bestätigung, dass die Bewerbung abgeschickt wurde, sie landet aber nie bei einer realen Person. Die Bewerbung wird einfach im System gelöscht. Wer hier nur eine Arbeitserlaubnis für 3 oder 6 Jahre hat, wird es daher sehr schwer haben einen Job über die gewöhnlichen Jobportale zu finden. Voraussetzung ist, dass man die Frage also immer bejaht und somit entweder eine Green Card hat, also eine unbefristete Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis, oder ein amerikanischer Staatsbürger ist. Übrigens wird nie gefragt, ob man US-Amerikaner ist oder nicht. In allen Fällen reicht jedem Unternehmen hier, dass man eine Green Card hat. Hauptsache, es kommt dem Unternehmen keine Arbeit zu und derjenige kann sofort anfangen zu arbeiten.
  4. Social Security Number
    Ohne die Social Security Number kann und darf man in den USA nicht arbeiten. Diese wird zwar im Bewerbungsgespräch nie abgefragt, aber spätestens bei der Einstellungsphase muss man sie vorweisen. Nur wer hier übrigens eine Arbeitserlaubnis hat, hat auch eine Social Security Number.
    Habt ihr alle diese Zutaten? Prima, dann kann es losgehen. In nachfolgenden Beiträgen erzähle ich euch, wie man sich in den USA bewirbt, d. h. wie ein Lebenslauf und Anschreiben hier auszusehen haben. Weiterhin könnt ihr lesen, wie eigentlich eine Bewerbungsphase in den USA verläuft.

 

Amerikanischer Lebenslauf

Welche Arten von Resumes in den USA sind üblich?

Zunächst einmal, es gibt verschiedene Arten von Resumes bzw. den Lebenslauf auf Englisch in Amerika. Dieses Video wird euch auf jeden Fall helfen Jobs in USA zu finden. Auch für Leute, die Work and Travel in den USA vorhaben, ist dieses Video sicherlich eine große Hilfe. Somit steht euch nichts im Wege euch auf Englisch zu bewerben. Doch Vorsicht! In den USA heißt es nicht CV wie im Englischen, sondern eben Resume. Hier einige Beispiele, wie ihr euch am besten auf Englisch richtig bewerben könnt:

  1. Chronologisches Resume
    Das sogenannte chronologische Resume fokussiert sich mehr auf die Arbeitserfahrung. Nun werdet ihr sagen, ist das nicht immer so. Ja und Nein. Denn der Resume gibt ja nicht nur die Arbeit, sondern soll das Gesamtbild einer Person wieder. Wer einfach nur eine Work History hat und sonst nicht viel zeigen kann oder möchte, wählt also diese Variante. Übrigens folgt immer das aktuellste zuerst und dann weiter hinten die älteren Jobs.

  2. Funktionales Resume
    Ein sogenanntes funktionelles Resume baut auf Erfahrung auf. Das heißt, nach den üblichen Daten wie Vorname, Nachname etc. fängt die erste Überschrift nicht mit „Work History“ oder „Professional experience“ an, sondern beispielsweise mit einem Kurzprofil mit Sichtwörtern über die Erfahrungen die man hat. Das kann den Titel „Professional Profile“ beinhalten und dann steht da erst mal: „Ersten Vanillepudding mit 6 selbst gekocht“, „Im Alter von 3 ins Pentagon eingehackt“, „Meine erste Zeitmaschine in den Markt eingeführt“

Job-Bewerbung in den USA

Fast alle Jobs in USA finden über Online-Bewerbungsportale statt. Der klassische Weg des Versendens von Bewerbungsmappen über Postwege ist hier komplett unbekannt. Ebenso findet man Jobs mittlerweile ausschließlich online.

Wer übrigens kein Internet hat, geht einfach in eine öffentliche Bibliothek, denn in allen öffentlichen Bibliotheken in USA ist die Nutzung von PCs und Internet kostenlos.

Das Bewerbungsgespräch in den USA

Anders als in Deutschland, müssen Bewerber hier verschiedene Bewerbungsphasen in USA durchlaufen. Beispielsweise ist es unüblich, dass man bereits am Anfang seiner Bewerbungsphase schon zu einem persönlichen Interview eingeladen wird. In fast allen Fällen findet hier ein Bewerbungsgespräch zunächst entweder per E-Mail statt, oder erst mal telefonisch. Erst, wenn man von dem Bewerber überzeugt ist, geht es in die nächste Phase, bei der es zu einem persönlichen Job-Interview kommt.

 

FAQ zum Thema "Arbeiten in den USA"

Diese folgenden Fragen wurden von Nutzern gestellt. Falls ihr auch Fragen habt, hinterlässt einfach ein Kommentar unten.

Die Greencard ist keine Voraussetzung für einen Job. Man kann in den USA auch arbeiten, wenn man ein Arbeitsvisum hat, wie beispielsweise den H1-B. Allerdings setzt der H1-B einen Antrag Deines zukünftigen Arbeitgebers voraus. Er muss der amerikanischen Behörde nachweisen, dass er in den USA keine gleichwertige Arbeitskraft finden konnte und auf Deine Fähigkeiten angewiesen ist. Wenn Du einen Arbeitgeber findest, der das für Dich bereit ist zu machen, nennt man ihn in der Fachsprache „Sponsor“. Du musst Dir also ein amerikanisches Unternehmen also Sponsor finden. Mit dem H1-B bekommst Du dann erst mal für 3 Jahre eine Arbeitserlaubnis nur für den Arbeitgeber, der Dich gesponsert hat.

Die Chance ist sehr hoch. Im Grunde nicht anders, als in Europa oder Deutschland. Der Job kommt natürlich nicht auf einen zu. Auch hier ist eine große Anstrengung notwendig, bis man einen Job gefunden hat. Weiterhin kommt es darauf an, in welchem Staat man sich aufhält. Kalifornien ist natürlich die Hochburg der IT. Aber auch in New York findest Du sehr viele IT Jobs. Außerdem kommt es natürlich auf den Bereich in der IT an. IT ist ja ein sehr breites Umfeld.

In den USA gibt keine Ausbildung, so wie in Deutschland.  Grundsätzlich kann man hier aber Jobs wie Tischler und Friseur und ähnlichem nachgehen, teilweise jedoch mit Erlaubnis oder Zertifikat. Jobs wie Elektriker benötigen ein staatliches Zertifikat. Womit wir beim Thema wären. Hier läuft alles über Zertifikate ab. Es gibt private Schulen, die akkreditiert sind, Zertifikate zu vergeben. Diese bieten Programme an, bei denen man Kurse belegen, um nachher die Prüfung für das Zertifikat zu bestehen. Diese Zertifikate sind definiert und können nicht durch ausländische äquivalente Diplome ersetzt werden. Aber du kannst zum Beispiel als deutscher Elektriker nicht den Kurs überspringen und direkt die Prüfung ablegen, selbst du beispielsweise beweisen kannst, dass du bestimmte Voraussetzungen erfüllst (Joberfahrung, äquivalente Ausbildung etc.). Aber um den Test kommst du nicht herum.

USA ist ein sehr großer Markt. Vor allem in diesem und vielen anderen Bereichen kann erfolgreich sein, da Bedarf fast immer vorhanden ist.

Arbeitszeugnisse sind in den USA eigentlich unbekannt – die brauchst du hier nicht mehr. In seltenen Fällen ist ein Anruf bei dem ehemaligen Arbeitgeber möglich. Man fragt aber vorher nach, ob man dort anrufen darf. Auch sogenannte „Recommendation Letters“ sind durchaus üblich und können bei Bewerbungen helfen – sie werden aber nicht aktiv verlangt.

Von der Bewerbung bis zur Anstellung brauchst Du im Grunde nur 1-2 Unterlagen. Cover Letter (nicht immer), und Resume. Dokumente als Nachweise sind hier von geringer Bedeutung bzw. haben gar keine Bedeutung bei der Bewerbungsphase. Denke auch daran: Ein gutes LinkedIn-Profil ist hier sehr wichtig.

Grundsätzlich wird hier kein High-School-Abschluss in ein Resume eintragen, sondern die arbeitsrelevanten Abschlüsse. US-Unternehmen schätzen eine multikulturelle Arbeitskultur. Der Begriff „Ausländer“, also „Foreigner“ oder „Alien“ bezeichnet hier Menschen, die nicht hier leben – diese Begriffe höre ich hier selten bis gar nicht. Alle anderen gelten als Bürger oder Amerikaner. Ausländische Studenten werden hier „Internationals“ genannt. Fast alle Amerikaner sind ja hier im Grunde „Ausländer“ gewesen, spätestens deren Großeltern. Gemäß dieser kulturell bedingten Einstellung und dem historischen Hintergrund, fällt daher im Resume eine Auslandsausbildung bzw. die Herkunft kaum ins Auge bzw. ist hier kein Thema.

Ich habe oft bei deutschen Bewerbern gesehen, dass sie in ihrem Lebenslauf nicht den Ort von vergangenen Arbeitgebern stehen. So sieht man ja erst mal nicht, dass man in Deutschland gearbeitet hat.

Man kann beispielsweise auch solche Sachen wie „GmbH“ und „AG“ weglassen. Nun, nach einem Auto fragt ja ein Arbeitgeber erst mal nicht. Daher solltest Du meiner Meinung nach schauen, was für Dich persönlich machbar ist.

Die aktuelle Greencard-Verlosung ist DV-2022. Das heißt also, solltest Du gewinnen, wirst Du im Jahre 2022 am Programm teilnehmen. Danach dauert es ca. 1-2 Jahre, bis Du endgültig in die USA einreist, also reden wir von 2022 oder 2023. Bis dahin sind es ja noch 3-4 Jahre, also genug Zeit für Dich.

Viele spielen schon seit 10 Jahren. Ich kenne Menschen, die seit mehr als 20 Jahren jährlich spielen. Einige gewinnen einfach nicht, weil sie weniger Glück haben. Es gibt aber auch Menschen geben, die beim ersten oder zweiten mal schon gewonnen haben. Es ist eben eine reine Glückssache.

Als Schauspieler kann man eine Greencard beantragen, allerdings sind dabei die Erfolge nachzuweisen. Das heißt, du müsstest darlegen, dass Du im eigenen Land zu einer bestimmten Größe als Schauspieler gewachsen bist und eine hohe Bekanntheit und Reputation besitzt.

Wenn deine Eltern die Greencard beantragen und du unter 21 bist, kannst du dich dem Antrag anschließen. Bedenke, dass allerdings deine Mutter oder Vater in die USA umziehen und dort leben müssen. Wenn deine Schwester eine Greencard hat, kann sie das nicht für dich mit beantragen. Sie muss Amerikanerin sein, damit du die Greencard erhalten darfst.

Leider setzt die Voraussetzung zum Erwerb einer Greencard keinen Onkel oder eine Tante voraus, auch wenn diese amerikanische Staatsbürger wären. Das funktioniert nur, wenn Dein Ehepartner eine Greencard hat oder Deine unverheirateten Kinder über 21 oder einer von Deinen Geschwistern über 21 amerikanische Staatsbürger sind.

Die Wahrscheinlichkeit liegt bei ca. 3,5% bei Menschen, die in Deutschland geboren sind.

Wenn Du dich auf Dein Glück verlassen möchtest, kommt hier für Dich die Green Card Lotterie in Frage. Ein Realabschluss reicht aus, um für die Green Card qualifiziert zu werden,

In den USA gibt es so etwas wie eine staatliche Ausbildung nicht. Hierzulande sind Zertifizierungen die Regel. Hierbei handelt es sich um Verbände und Unternehmen, deren Zertifikate aufgrund ihrer Bekanntheit und Seriosität von Arbeitgebern angesehen sind. Man kann seine Ausbildung als äquivalente Eignung dem Unternehmen so darlegen, das machen hier die meisten so, die eine deutsche Ausbildung haben.

Akzentfrei sprechen ist immer eine persönliche Sache. Manche sprechen schon nach 3-4 Jahren wie ein Amerikaner, andere können es ihr Leben lang nicht. Meiner Meinung nach gehört ein starker Wille dazu, akzentfrei sprechen zu können. Talent kann sehr hilfreich sein, ist aber meiner Meinung nach keine Voraussetzung. Benachteiligung wegen der Herkunft spüre ich hier nicht. Mein Motto hier ist: Egal in welchem Land man ist bist, wenn man sich wie ein Heimischer fühlt und verhält, wird man auch als solcher akzeptiert. Als Ausländer kann man sich überall fühlen, wenn man gegen den Strom schwimmt. Daher ist auch das eine Einstellungssache. Meine Zusammenfassung: Wenn der Wille stark genug ist, wird man akzentfrei sprechen und auch eines Tages ein Amerikaner werden. Die Wege dazu sind vorhanden und nicht versperrt. Der Weg ist aber nicht einfach und verlangt Ausdauer, Fleiß und die Bereitschaft Verluste hinzunehmen, wenn Dinge mal nicht so laufen, wie man möchte.

 Was vielleicht für Jugendliche sehr interessant sein könnte ist ein Auslandsaufenthalt in den USA. Mit einem sogenannten J1 Visum kannst man beispielsweise ein Jahr lang in den USA arbeiten und das Land kennen lernen. Oft eröffnen sich auf diese Weise neue Möglichkeiten. Deshalb empfehle ich auch jungen Leuten sich in dieser Richtung zu erkundigen.

Diese Frage ist eine häufig gestellte in den USA: „How to join the U.S. Marines as a foriegner?“ Die Marine Corps dürfen Immigranten bei der Einreise gesetzlich nicht unterstützen. Somit kannst du als Deutscher und aus Deutschland den Marine Corps nicht beitreten. Ausnahme gibt es bei Anwohnern der USA, die die amerikanische Staatsbürgerschaft zwar nicht haben, aber schon lange hier in den USA leben. Die Rede ist dabei von Bürgern mit dem Status einer Greencard. Diese können den U.S. Marine Corps beitreten. Voraussetzung ist auch, dass sie flüssig Englisch sprechen und lesen können.

Das kommt immer auf den Arbeitgeber an. Bei einem Unternehmen, wo ich gearbeitet hatte, hatte man bereits im ersten Einstellungsjahr schon 15 bezahlte Urlaubstage (3 Wochen). Einige Unternehmen gewähren keine bezahlten Urlaubstage, sondern nur unbezahlte in der Anfangszeit. Andere wiederum gewähren bis zu 20 oder 30 Tage. Es gibt in Kalifornien einige Unternehmen, die haben unbegrenzte bezahlte Urlaubstage sogar eingeführt, was dazu geführt hat, dass Mitarbeiter am Ende nicht mehr als 20 Tage freiwillig genommen haben. Man hat insgesamt jedoch weniger Urlaub hier in den USA, wenn man es mit Deutschland vergleicht. Aber einen wesentlichen Unterschied gibt es: Es gibt keine gesetzliche Regelung. Somit handhabt dies jedes Unternehmen anders.

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