Wie bereits erwähnt, werden in der FXP-Szene Warez nur verbreitet, nicht erstellt. Diese massenhafte Verbreitung führt aber dazu, dass die Hersteller der Originale und die Strafverfolgungsbehörden auf das Problem der Warez aufmerksam werden. Deren Ermittlungen richten sich dann oft gegen die Release Groups, die aus diesem Grund der FXP-Szene feindlich gesonnen sind.

Das Benutzen fremder FTP-Server erzeugt einen enormen Datentransfer. Da viele Institutionen ihre schnellen Server-Anbindungen zumeist nach Umfang dieses Datentransfers bezahlen, kann der Missbrauch gewaltige Rechnungen verursachen. Zudem sichern FXP-Filler die Dateien auf den erhackten Servern oft durch raffinierte Tricks vor dem Löschen. Die Betreiber können dann nicht einmal mehr ihre eigenen Server säubern. Daher droht auch der FXP-Szene Gefahr von seiten des Gesetzes. Da jeder Einbruch in einen Server digitale Spuren hinterlässt, ist das Leben in der FXP-Szene nicht ungefährlich. Immer wieder gelingt es den Ermittlern, die Identität von Szenemitgliedern aufzudecken. Kann gar eine ganze Gruppe ausgehoben werden, wird schnell gegen eine große Anzahl von Verdächtigen ermittelt. Bei massenhaften Hausdurchsuchungen werden in der Regel erhebliche Mengen an Warez auf Festplatten, CDs und DVDs gefunden und beschlagnahmt. Viele bislang unbescholtene Internetnutzer, die nur einem vermeintlich spannenden Hobby nachgehen wollten, mussten sich auf einmal wegen des Vorwurfs der Computersabotage, Datenveränderung und wegen Verstößen gegen das Urheberrecht verantworten.

Aus diesem Grund ist der Aspekt der Anonymität zu einem zentralen Thema der Szene geworden. E-Mail-Adressen werden grundsätzlich unter Angabe falscher Daten registriert. Haxxor verschleiern generell ihre IP-Adresse mit diversen technischen Hilfsmitteln. Bereits beim gewöhnlichen Surfen im Internet versuchen viele Szenemitglieder die Identität des eigenen Rechners durch Hackertricks zu verheimlichen. Der in der Szene beliebte Spruch „Nur weil du nicht paranoid bist, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht hinter dir her sind“ verdeutlicht das ausgeprägte Sicherheitsdenken.


2. Kopie der Kopie der Kopie


Release Szene Entstehung Schöne Neue Szene
Durch das Internet entstand eine neue Raubkopierer-Szene. Die organisierten Cracker hatten einst ohne das Internet ihre Verbreitungswege aufgebaut. Doch durch das Aufkommen des Internets entstand eine neuartige und viel größere Raubkopierer-Szene. Sie bilden noch bis heute die größte Organisation in der Hacker-Subkultur.

Ursprung Warez Der Ursprung aller Warez
Woher kommen die Raubkopien eigentlich her?
Softwareprodukte sind kopiergeschützt, d. h. jemand macht sich die Mühe diesen zu entfernen und die Kopie in Umlauf zu bringen. Daher hat jede Raubkopie hat seinen Ursprung. Doch woher stammen die Raubkopien?


Blitzkopieren Blitzkopieren
Immer mehr Dateien werden in der organisierten Szene kopiert. Auf diese Weise entstand schließlich ein neuer Weg zum Kopieren: Die Methode des Blitzkopierens.

Hacker-Apparat Der Apparat
Die aktiven Mitglieder haben in der Szene das höchste Ansehen. Zudem spielt es eine Rolle, bei welcher renommierten (Hacker-)Gruppe man Mitglied ist.

Hacker-Syndikat Das Syndikat
Die Hacker-Untergrundszene wird vom FBI und vom Interpol gejagt. Das FBI bezeichnet die Szene als „highly organized“ und als „the syndicate“.


FXP Szene Kuckuckseier
Die FXP-Szene hat lediglich nur ein Ziel. Server hacken, Daten tauschen, und dabei schneller sein als alle anderen Mitglieder.

Filesharing-Szene

Krieg der Szenen

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