Viele Szenemitglieder verteidigen aktiv die Werte der FXP-Szene. In einem umfangreichen Szeneregelwerk heißt es im Schlusswort: „Keine Person oder Gruppe hat sich eines Tages hingesetzt und diese Regeln verfasst. Sie haben sich über die Zeit entwickelt, aus den besten Absichten heraus, die Langlebigkeit der Warez- und FXP-Board-Szene immer im Auge. Vielleicht hast du dies alles hier gerade gelesen und denkst: ›Was für ein Haufen Mist.‹ Es ist kein Mist. Dies sind grundlegende Vorschriften, die die FXP-Board-Szene regeln und von Zehntausenden von Leuten geteilt und befolgt werden. Falls du als einzelner oder als kleine Gruppe von einzelnen nicht mit ihnen übereinstimmst, ist das dein gutes Recht. Aber du liegst falsch, und wir haben Möglichkeiten, mit dir fertig zu werden.“

Regelverstöße werden nicht einfach hingenommen, sondern sorgen häufig für einen Aufschrei der Empörung in der Szene. Dies geschah auch bei dem Szenemitglied Born 2 Kill (B2K), dem wahrscheinlich bekanntesten Pubstealer der FXP-Szene. B2K betrieb eine gleichnamige Website, auf der er die Zugangsdaten zu Servern veröffentlichte, die von der FXP-Szene benutzt wurden. In bekannter Manier des Nehmens und Gebens beteiligte sich B2K unauffällig an der Szene, um an IP-Adressen der Server zu gelangen. Diese IP-Adressen machte er allerdings auch Außenstehenden zugänglich. B2Ks Website wurde somit zum Treffpunkt unzähliger Internetnutzer. Dieses für die FXP-Szene dreiste Verhalten löste eine kontrovers geführte Diskussion aus. Die Sympathisanten von B2K argumentierten zumeist, dass er nur gestohlen habe, was ohnehin bereits geraubt war. Die meisten FXP Groups waren hingegen anderer Meinung. Für sie erntete B2K den Ruhm, der eigentlich ihnen zustand. Zudem ruinierte er die Erreichbarkeit der Server, da diese durch Massenzugriffe überlastet würden. Ein Großteil der FXP-Szene glaubte sogar, dass es als Diebstahl gelten müsse, wenn IP-Adressen von Servern an Nicht-Szenemitglieder weitergegeben würden.

Die FXP-Szene masst sich also im Grunde an, über das Eigentum anderer Leute verfügen zu können. Und sie stellt zugleich bestimmte Grundsätze dazu auf, da nur so ihre Existenz gewährleistet werden kann. Man kann sich das wie eine Piratenarmada vorstellen, die in einem begrenzten Gebiet Jagd auf Schiffe macht. Würden die Piraten nicht nur die fremden Boote kapern, sondern auch noch die erbeuteten Schiffe der Kollegen angreifen, würde die Bande schnell aussterben. Nur durch Regeln, die das gemeinsame Treiben organisieren, kann das verhindert werden.


2. Kopie der Kopie der Kopie


Release Szene Entstehung Schöne Neue Szene
Durch das Internet entstand eine neue Raubkopierer-Szene. Die organisierten Cracker hatten einst ohne das Internet ihre Verbreitungswege aufgebaut. Doch durch das Aufkommen des Internets entstand eine neuartige und viel größere Raubkopierer-Szene. Sie bilden noch bis heute die größte Organisation in der Hacker-Subkultur.

Ursprung Warez Der Ursprung aller Warez
Woher kommen die Raubkopien eigentlich her?
Softwareprodukte sind kopiergeschützt, d. h. jemand macht sich die Mühe diesen zu entfernen und die Kopie in Umlauf zu bringen. Daher hat jede Raubkopie hat seinen Ursprung. Doch woher stammen die Raubkopien?


Blitzkopieren Blitzkopieren
Immer mehr Dateien werden in der organisierten Szene kopiert. Auf diese Weise entstand schließlich ein neuer Weg zum Kopieren: Die Methode des Blitzkopierens.

Hacker-Apparat Der Apparat
Die aktiven Mitglieder haben in der Szene das höchste Ansehen. Zudem spielt es eine Rolle, bei welcher renommierten (Hacker-)Gruppe man Mitglied ist.

Hacker-Syndikat Das Syndikat
Die Hacker-Untergrundszene wird vom FBI und vom Interpol gejagt. Das FBI bezeichnet die Szene als „highly organized“ und als „the syndicate“.


FXP Szene Kuckuckseier
Die FXP-Szene hat lediglich nur ein Ziel. Server hacken, Daten tauschen, und dabei schneller sein als alle anderen Mitglieder.

Filesharing-Szene

Krieg der Szenen

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