Wieso wir shitstormen

Das macht die User rasend beim Online Media Marketing

Shitstorm

Lügen in Social Media

Das Social Web lebt von Authentizität. Unternehmen sollten nur das berichten, was auch der Wahrheit entspricht. Je mehr Konsumenten Ihre Botschaften lesen, desto eher besteht die Möglichkeit, dass jemand die Wahrheit kennt, sie publiziert und ihre Botschaft öffentlich verreißt.

Content kaufen

Das Kaufen von Content entspricht dem Lügen, zumindest im Social Web. Die Community wünscht keine verfälschten Inhalte und verreißt schonungslos und mit hoher Reichweite gekaufte Autoren und Unternehmen, die sich mit solchen Methoden Reputation erschleichen wollen.

Nachmachen von Marketing-Ideen

Ohne Strategie kein Erfolg. Eine Vielzahl an Social-Media-Kanälen lässt schnell die Übersicht bei Unternehmen verlieren. Wenn Unternehmen einfach nur nachahmen, was der Wettbewerber macht, unterschätzt es die Zielgruppe. Eine Social-Media-Maßnahme, die woanders funktioniert hat, kann bei einem anderen Unternehmen schlimmstenfalls zu einer Krise führen. Die richtige Kommunikationsform muss für das Unternehmen individuell erarbeitet, individuelle Ziele definiert und die Strategie und das Image berücksichtigt werden.

Werbesprache in Social Media

Unternehmen sollten Werbebotschaften in Social Media verzichten. Wir als Nutzer des Social Web erwarten im Dialog mit den Unternehmen Mehrwerte und keine Verkauf-Slogans. Vielmehr sollten die Unternehmen daher mit guten Inhalten und echter Kommunikationsbereitschaft glänzen. Dies ist die beste Werbung und führt im Idealfall zu viralen Effekten.

Social Media verbieten

Innerhalb von Unternehmen sollten Mitarbeiter nicht an einer Nutzung von Social Media gehindert werden. Die Mitarbeiter müssen den Umgang mit diesen Medien lernen, damit sie dieses auch effektiv einsetzen können. Zum anderen entmündigen Unternehmen dadurch ihr höchstes Kapital und schaffen Unzufriedenheit. Man sollte Unternehmen daher in Erinnerung rufen, dass sie die Mitarbeiter auf die Chancen und Gefahren hinweisen sollten, zum Beispiel durch eigene Social Media Guidelines.

Kritik der User ignorieren

Nur weil die Kritik den Unternehmen unangenehm erscheint, dürfen diese auf keinen Fall ignoriert werden. Dazu gehört auch, dass unliebsame Kommentare in Blogs nicht gelöscht werden. Das Social Web ist eine Interaktionsplattform. Unternehmen müssen lernen sich mit der Kritik auseinanderzusetzen. Wir erwarten offene kommentare offen und wissen auch Sachlichkeit zu schätzen.

Pausen – Veröffentlichungsplan

Pausen sind in einer erfolgreichen Social-Media-Kommunikation nicht erlaubt. Ungepflegte Kanäle werden nicht mehr besucht und lassen die User zu anderen Informationsquellen abwandern.

Überheblichkeit

Kommunikation, die nicht auf Augenhöhe mit der Zielgruppe erfolgt, ist zum Scheitern verurteilt. Die Zeiten der »One to Many«-Kommunikation sind vorbei. Niemand lässt sich gerne belächeln oder belehren. Im besten Fall verlieren Unternehmen durch diese Art der Kommunikation ihre Zuhörer, im schlimmsten Fall das Image.

Klauen von Inhalten

Unternehmen sollten sich nicht an Inhalten anderer User bedienen, ohne die Erlaubnis einzuholen oder die Quellen anzugeben. Geistiges Eigentum und die Copyright-Bestimmungen der Urheber sind zu immer zu beachten. Die Community freut sich, wenn Meinungen und Beiträge gehört und zitiert werden. Jedoch erwartet sie auch, als Urheber genannt zu werden.

Diffamierung von Wettbewerbern

Unternehmen sollten vermeiden auch andere Wettbewerber zu kritisieren. Dies wirft kein gutes Licht auf Ihr Unternehmen und wirkt unseriös. Daher sollten Unternehmen auch nicht versuchen Einzelmeinung durchzusetzen, indem sie andere Unternehmen kritisieren. Es wird ein Dialog mit den Nutzern erwartet und ein objektives Auftreten.

Literaturangabe


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