Klar zum Entern

So mancher legale Betreiber eines FTP-Servers hat schon unangenehme Erfahrung mit der FXP-Szene gemacht. Wunderte er sich zunächst noch über einen mysteriösen Leistungsabfall seines Servers, fand er bald heraus, dass sich eine Menge ungebetener Gäste auf ihm tummelte, um von dort aus Warez zu tauschen. Weltweit werden so regelmäßig Tausende Rechner von der FXP-Szene gekapert. Allein die Mitglieder des aufgedeckten Boards Liquid FXP sollen 11.820 Server in 83 Staaten gehackt haben. Dabei war Liquid FXP nur ein Board unter vielen. In einer bundesweiten Razzia im März 2004 wurde es schließlich von der Polizei zerschlagen. Damals wurden in einer Nacht- und Nebelaktion über 130 Wohnungen von Mitgliedern der Gruppe durchsucht.

Bisweilen müssen die fremden Computer aber nicht einmal gehackt werden. Viele Server-Betreiber handeln unvorsichtig und gestatten Besuchern freien Zugang zu ihrem Server. Bei solchen Gastzugängen wird kein Passwort benötigt, um sich einwählen zu können. Falls zusätzlich noch die Funktionen des Up- und Downloads erlaubt sind, kann der Server von außen zur Lagerung von Warez zweckentfremdet werden. Derartige Server, die völlig offen sind, werden in der FXP-Szene Pubs genannt (abgeleitet vom englischen Wort „public“). Vor einigen Jahren waren Pubs in der FXP-Szene sehr verbreitet. Als jedoch immer mehr Eigentümer die Zweckentfremdung ihrer Server feststellen mussten, wurden FTP-Server vermehrt geschützt, und die Zahl der Pubs sank beträchtlich.

Um dennoch weiter Warez auf fremden Servern speichern zu können, versucht die FXP-Szene, sich den Zugang zu diesen Systemen zu erzwingen. Sie suchen vorrangig nach Sicherheitslücken in Unternehmen und Universitäten. So wie jedes Anwendungsprogramm gewisse Fehler enthalten kann, sind auch FTP-Server nicht frei von Schwachstellen. Findige Technikfreaks entdecken immer wieder neue Lücken in Systemen. Nur wenigen Administratoren gelingt es, ihr System vollständig abzuriegeln. Bildlich gesprochen, haben die meisten zwar Haustür und Fenster ihres Servers verschlossen, die Hintertür steht jedoch noch immer offen.

In der FXP-Szene kursieren Anleitungen, wie die Sicherheitshürden zu überlisten sind, um einen Server in wenigen Schritten knacken zu können. Ein „Hacken“ im eigentlichen Sinne ist dieses Abarbeiten einer Hack-Anleitung jedoch nicht. Zu sehr stehen der eigene Nutzen und der schädigende Charakter dieser Art des digitalen Einbruchs im Vordergrund. Und zu gering ist dabei der Anspruch des „ethischen Hackens“, wie er von Hackern seit den 50er und 60er Jahren definiert wird. Viele „echte“ Hacker sahen daher ihren Ruf durch die FXP-Szene beschädigt und sprachen ihr ab, für das Missbrauchen fremder Server die Bezeichnung „hacken“ verwenden zu dürfen. Infolgedessen wird ein Hacker in der FXP-Szene häufig auch als Haxxor bezeichnet. Ein von einem Haxxor geknackter FTP-Server wird in der Szene Pubstro (abgekürzt Stro) genannt.


2. Kopie der Kopie der Kopie



Release Szene Entstehung Schöne Neue Szene

Durch das Internet entstand eine neue Raubkopierer-Szene
Die organisierten Cracker hatten einst ohne das Internet ihre Verbreitungswege aufgebaut. Doch durch das Aufkommen des Internets entstand eine neuartige und viel größere Raubkopierer-Szene. Sie bilden noch bis heute die größte Organisation in der Hacker-Subkultur.


Ursprung Warez Der Ursprung aller Warez

Woher kommen die Raubkopien eigentlich her?
Softwareprodukte sind kopiergeschützt, d. h. jemand macht sich die Mühe diesen zu entfernen und die Kopie in Umlauf zu bringen. Daher hat jede Raubkopie hat seinen Ursprung. Doch woher stammen die Raubkopien?




















Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.