von Dr. William Sen
3 Tage kommt’s, 3 Tage bleibt’s 3 Tage geht’s: Die typische Erkältung. Doch wie kann man den Heilungsprozess beschleunigen? Ganz einfach: ignoriere die üblichen Click-Baits, die von Journalisten verfasst werden, die Klischees einfach nacherzählen.

Vorab: ich habe es geschafft – meine Erkältung dauert allerhöchstens 3 Tage, wenn nicht weniger. Aber es hat mich 10 Jahre an Recherche und Selbstexperiment gekostet. Mein Motto: Heute krank, morgen gesund. Es funktioniert … aber man muss viele Gerüchte aus dem Weg räumen:

Falsches Wissen vermittelt

Fast alle Ratgeber, die ich gelesen habe, stellten sich als völlig unbrauchbar und meines Erachtens auch als falsch heraus. Dort werden Dinge empfohlen, die sogar genau das Gegenteil von „gesund werden“ bewirken. Leider liegt es daran, dass viele Online-Magazine von Fließbandarbeiter-Journalisten verfasst werden, d. h. Schreiber, die über bestimmte Themen auf Aufforderung im Rahmen ihres Jobs schreiben müssen, jedoch keine Expertise darin haben – oder schnell im Internet recherchieren. Das Ergebnis: das Web ist überfüllt mit sinnlosen Artikeln, die das gleiche immer wieder nacherzählen, von…

  • dem Unsinn mit der Hühnersuppe
  • dem nutzlosen Nasenbad
  • der angeblich gesunden Zitrone
  • dem gesund-klingenden Tee und
  • dem angeblichen Erkältungsbad, am besten mit Eukalyptus, Lavender und was auch immer.

Hier die echten Tipps, die wirklich helfen:

Nicht duschen, nicht baden!

Bei Erkältung nicht duschen und schon gar nicht baden: Das verursacht eine körperliche Anstrengung. Das überall empfohlene Erkältungsbad sorgt im Grunde genau für das Gegenteil. Der Blutdruck wird erhöht, das Herz klopft schneller, der Verdauungstrakt wird angeregt, d. h. der Körper fängt an zu arbeiten und Energien im Körper werden aktiviert. Hitze bedeutet Energie. Dadurch werden alle anderen Prozesse im Körper gestoppt, so auch der Kampf des Körpers gegen die Viren und Bakterien. Statt dem Körper Ruhe zu gönnen, wird dadurch also genau das Gegenteil erreicht. Wer duscht oder badet, kann genauso gut auch joggen gehen. Nach dem Bad ist man ja auch oft erschöpft. Kein Wunder.

Gegen ein schnelles Duschen ist natürlich nichts auszusetzen, ein krankes Stinktier will man ja auch nicht sein.

Entzündung hemmen

Natürliche Heilmittel sind schön. Aber Wissenschaft ist wirkungsvoller. Mein Tipp: 3x am Tag 400mg Ibuprofen einnehmen, Das löst innerhalb von 2 Tagen den Schnupfen, denn dabei werden die Nebenhöhlen frei. Und das Beste daran: Es kommt erst gar nicht zu einer Entzündung im Rachenbereich, denn Ibuprofen wirkt entzündungshemmend. So beugt man eine Rachen- oder Mandelentzündung vor, die eine Einnahme von Antibiotikum notwendig machen kann. Und das will man ja nicht, da Antibiotikum viele Nebenwirkungen hat und zudem ja auch viele gesunde Bakterien im Körper tötet. Vor allem beim Anfang einer Erkältung, wirkt Ibuprofen wie ein Wundermittel.

Nasenspray ist erlaubt

Überall wird gesagt, man solle kein Nasenspray benutzen. Zwar ist es richtig, dass Nasenspray keine therapeutische Wirkung hat. Das heißt, er beseitigt keine Symptome. Ich plädiere trotzdem für Nasenspray, denn: man soll sich ausruhen, vor allem in der Nacht. Wenn die Nase frei ist, schläft man auch tiefer und besser. Je ausgeruhter der Körper, desto schneller wird man gesund. Gegen Nasenspray vor dem Schlaf ist also nichts entgegenzusetzen – am besten direkt neben dem Bett einen Nasenspray bereit halten. Bei verschlossener Nase mitten in der Nacht, sollte man also auch Nasenspray benutzen können, um bequem weiterzuschlafen.

Taschentücher aufräumen

Ein großes Problem sind oft herumliegende Taschentücher. Sie verdampfen nach einer Weile und die Viren verbreiten sich im gesamten Zimmer. Wenn sie sich auch noch in der Nähe der Heizung befinden, hat man die beste Viren-Nebelmaschine. Das gesamte Zimmer ist mit Viren überfüllt, wie soll man da schnell gesund werden? Außerdem zieht man auch andere in Mitleidenschaft. Daher: Taschentücher sofort entsorgen.

Problem Zahnbürste

Einer der bislang unbeachteten Virenverbreiter ist die eigene Zahnbürste. Abends putzt man sich die Zähne und legt dort die Viren oder Bakterien ab. Kaum ist der Körper gesund und hat die Angreifer bekämpft, putzt man sich die Zähne erneut und holt die Angreifer wieder dazu. Mein Tipp: Die Zahnbürste nach jedem Putzen mit kochendem Wasser ausspülen. Bei einigen Zahnbürsten kann das Plastik sich dadurch verbiegen. Daher das kochende Wasser nicht darüber fließen lassen, sondern mehrmals in kurzen Intervallen. Alternativ kann man während der gesamten Krankheitsperiode auch bei jedem Zähneputzen eine neue Zahnbürste nehmen. Es muss ja nicht die Dr.BEST-Zahnbürste für 5 Euro sein, es reichen während dieser Phase auch die Hausmarken beim Drogeriemarkt im 6er oder 10er Pack.

Geistige Anstrengung vermeiden

Natürlich gehört es auch zur Ruhe dazu, dass man sich nicht geistig anstrengt. Wer jetzt meint, er hätte nun endlich die Gelegenheit einen spannenden Roman zu lesen, oder einen anspruchsvollen Film zu schauen, oder Computerspiele zu spielen, der gönnt seinem Körper nicht die Ruhe, die er braucht. Das Gehirn verbraucht die meiste Energie am Körper. Wer es beansprucht, betreibt eine Art Sport. Lieber einen langweiligen Action-Film in der Wiederholung schauen, Zeitschriften mit wenig Anspruch lesen (z. B. einen Comic). Im Grunde sollte man möglichst wenig anspruchsvolle Dinge als Beschäftigung tun. Kurzum: Je mehr man sich langweilt, desto schneller wird man gesund.

Viel Schlaf

Mehrfach am Tag schlafen hilft. Der Körper erholt sich während des Schlafs am besten, denn dadurch werden alle anderen Aktivitäten in den Ruhestand versetzt: es werden Energiereserven frei, die nun Viren und Bakterien bekämpfen können.

Keine Früchte!

Oft wird gesagt, man solle viel Obst essen, da dort die Vitamine das Immunsystem unterstützen. Das ist meines Erachtens quatsch und ist sogar noch schädlich dazu. Früchte enthalten Fruchtzucker, und zwar in hohem Maße – vor allem Bananen, Ananas, Kiwis und andere süße Früchte. Fructose gelangt von den Darmzellen sofort ins Blut und ist somit ein sehr starker Anreger für Energie. Sie versetzt den Körper in Arbeit und dadurch wird genau das Gegenteil erreicht, was man eigentlich unter Ruhe versteht: der Körper ist in Aufruhr, die Energiereserven werden aktiviert. Dem Immunsystem ist dadurch nicht geholfen. Finger weg von diesen Energiestoffen – immer daran denken: Ruhe ist angesagt. Der Körper benötigt alle Energiereserven, um die Angreifer im Körper zu bekämpfen. Auch keinen Honig, keine Marmalade, keinen Fruchtjogurt und keine Fruchtsäfte zu sich nehmen! Auch Fette vermeiden. Leichte Kost ist angesagt, damit die Verdauung den Körper so wenig wie möglich anstrengt.

Gegen Vitamintabletten ist nichts einzuwenden, da sie keinen Fruchtzucker enthalten. Orthomol und andere Vitaminbomben-Tabletten können durchaus helfen. Denn sollten Vitamine im Körper fehlen, beheben die Vitamintabletten den Vitaminmangel und der Körper ist ausgeglichener im Kampf gegen die Angreifer.

Bei mir wirkt „Orthomol immun“ am besten, die ich immer in Reserve halte. Die sind ziemlich teuer, aber es lohnt sich. Bei Amazon sind sie etwas günstiger als bei der Apotheke – das Bild führt direkt zum Produkt bei Amazon:

Finger weg von Tee und Kaffee

Es ist nichts gegen Kamillen- und Pfefferminztee und andere koffeinfreie Tees einzuwenden. Doch bloß keinen schwarzen oder grünen Tee. Diese enthalten nämlich Koffein bzw. Teein (Teein ist im Übrigen ein umgangssprachliches Synonym für Koffein). Koffein sorgt dafür, dass die Energiereserven im Körper aufgebraucht werden. Statt dem Körper Ruhe zu gönnen, wird ja wieder genau das Gegenteil erreicht. Man puscht den Körper unnötig auf. Hier steigt die Herzfrequenz, das Nervensystem wird angeregt und Bluthochdruck ist die Folge.

Schwarzer Tee ohne Koffein ist in vielen Supermärkten nicht auffindbar. Die Marke Meßmer schmeckt am besten, den kaufe ich direkt bei Amazon – unten das Bild mit dem Link:

Grünen Tee ohne Koffein gibt’s in keinem Supermarkt, den ich kenne. Ich habe viele Sorten ausprobiert, diesen hier kann ich empfehlen:

Noch schlimmer ist Kaffee, denn der enthält noch höhere Konzentrationen an Koffein – das höchste Konzentrat an Koffein hat sogar Filterkaffee.

Auch Cola und ähnliche Getränke enthalten Koffeine.

Daher koffeinfreie und zuckerfreie Getränke zu sich nehmen.

Vorsicht in Supermärkten: Koffein ist bei Tee-Produkten in Deutschland nicht als Zutat angegeben. In den USA beispielsweise muss der Koffeininhalt auf jedem Produkt etikettiert werden, egal ob Tee oder etwas anderes. Das liegt übrigens an den mangelhaften EU-Vorschriften zur Lebensmittelkennzeichnung, die nicht vorsehen, dass Koffein bei Tee angegeben werden muss. Der deutsche Bund für Risikobewertung hat längst darauf hingewiesen, aber die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) reagierte nicht darauf. Hier ist ein sehr guter kritischer Bericht vom deutschen Bund dazu – vor allem  Seite 2 unter „Besteht für Koffein eine Kennzeichnungspflicht auf Lebensmitteln?

Zuckerverbot

Bei Zucker gilt das gleich wie bei Fruktose. Wer Zucker zu sich nimmt, der fördert Energie. Bei einer Erkältung muss man sich jedoch ausruhen. Das heißt: Keine Süßigkeiten – und auch keine Nutella sowie keinen Honig zum Frühstück, keine Schokolade, keinen Kuchen, kein Zwieback etc. – Finger weg von allen diesen Energie-Stoffen. Auch im koffeinfreien Tee: lieber Süßstoff benutzen oder gar nicht. Alternativ empfehle ich Stevia. Dieser Zuckerstoff ist natürlich und hat aufgrund seiner Süßstärke das zehnfache weniger an Kalorien.

Gemüse statt Hühnersuppe

Oft wird eine Hühnersuppe als das Anti-Erkältungswunder dargelegt.

Bis heute gab es nur zwei wissenschaftliche Studien. In 2000 sorgte die Studie am Forschungsinstitut CHEST (Center for HIV Educational Studies & Training) in New York diesbezüglich für Schlagzeilen. Die Studie hatte lediglich eine Vermutung aufgestellt, dass es etwas mit weißen Blutkörperchen und der Hühnersuppe zu tun haben könnte – den Beweis konnten die Wissenschaftler jedoch nicht liefern.

Von den Schlagzeilen beeinflusst haben 2 Jahre später Wissenschaftler im American Journal of Therapeutics die Theorie aufgestellt, dass das Mittel Carnosine in der Hühnersuppe entzündungshemmend wirken könnte. Auch diese Studie jedoch stellte nur eine Theorie auf.

Seither wird in Artikeln von angeblichen Studien aus den USA berichtet mit alle möglichen fantasiereichen Erklärungen.

Ob nun Gemüse- oder Linsensuppe, das spielt meines Erachtens keine Rolle. Hühnersuppe ist zudem noch fetthaltig, also ein starker Energielieferant. Wichtig ist es, dass man Essen mit wenig Fett zu sich nehmen sollte. Denn Fett muss abgebaut werden und dazu benötigt der Körper Energie; wertvolle Energie, die er braucht, um die Angreifer wie Viren oder Bakterien zu bekämpfen. Grundsätzlich gilt: gut verdauliche Sachen speisen, vor allem aber: weniger als sonst essen – z. B. zum Frühstück ein Ei, eine Scheibe Schwarzbrot, wenn es sein muss. Lieber jedoch viel Gemüse essen, ob Tomaten oder Gemüsesuppe – Gemüse ist gut verdaulich.

Die Hühnersuppe dagegen ist allerhöchstens als Placebo zu gebrauchen.

Immunsystem unterstützen

Pelargonie-Wurzeln, Vitaminpräparate (z. B. Orthomol) sollten eingenommen werden, und nicht zu knapp. Je mehr der Körper mit immunstärkenden Mitteln unterstützt wird, desto besser. Da vor allem Vitaminpräparate schnell vom Körper wieder abgestoßen werden, kann man nach einigen Stunden wieder nachtanken.

Übrigens, die bekannteste Marke für Pelargonie-Wurzeln ist Umckaloabo (unten ein Link zu Amazon:):

Gurgeln bei Halsschmerzen

Was rezeptfreie Gurgelzeugs bringen sollen, ist mir bis heute ein Rätsel. Viele Ärzte empfehlen und verschreiben das sogar. Meiner Meinung nach ist das Geld- und Zeitverschwendung. Viele Gurgellösungen töten keine Bakterien, sondern haben oft eine betäubende Wirkung. Viren übrigens kann man ohnehin nicht mit Medizin bekämpfen, eine kurze Aufklärung Viren/Baketrien findet ihr weiter unten – ihr unten. Auch hier hat die Presse leider viel Unsinn verbreitet, wo selbst Ärzte denken, sie müssten ihre Patienten über den Unterschied zwischen Bakterien und Viren aufklären.

Durch Gurgelzeugs verschwindet der Schmerz für kurze Zeit und der Eindruck entsteht, es hätte geholfen. Wer glaubt, dass Bakterien so verschwinden oder absterben, der stellt sich das zu einfach vor.

Eine gute Methode ist hochprozentiger Alkohol. Beispielsweise Schnaps/Likör, am besten mit 70% oder höherem Alkoholgehalt. Ich empfehle 3 x 3ml am Tag einzunehmen. Nach dem Alkohol keine anderen Flüssigkeiten mehr für mind. 20 Minuten trinken, damit der Alkohol am Hals noch etwas bleibt. Wäre es nicht als Genussmittel eingestuft, müsste es eigentlich wie andere Drogen auch, rezeptpflichtig sein, denn Alkohol ist eigentlich pures Gift.

Lutschbonbons?

Alternativ zum Antibiotikum bei bakteriellen Entzündungen kann ich den natürlichen Feind des Bakteriums empfehlen: Haushaltszucker. Den ganzen Tag Lutschbonbons kauen, tötet Bakterien im Halsbereich ab. Ja, das widerspricht meiner These, keinen Zucker zu nehmen, wenn man krank ist. Außerdem führt Zucker zur Gewichtszunahme. Aber jeder mag selbst entscheiden. Die Bakterien können diese Zuckerattacke oft nicht überleben. Die Zuckertherapie hilft vor allem, wenn man kurz vor einer Erkältung steht und es sich um die weit verbreitete Bakterie Streptokokken handelt – das ist die typische Halsentzündung, die die meisten haben.

Wenn im Halsbereich weiße Flecken vorhanden sind, ist es bereits zu spät – da haben die Streptokokken-Bakterien bereits eine Siedlung aufgebaut. Da hilft auch kein Zucker mehr. Dann hilft meist nur noch Antibiotikum – die Bakterien-Atombombe.

Viel Wasser trinken?

Ich habe nie einen Zusammenhang zwischen „viel Wasser trinken“ und einer Erkältung feststellen können. Ich glaube nicht daran, dass man schneller gesund wird, nur weil man auf einmal mehr Wasser zu sich nimmt. Man soll Wasser trinken, wenn man durstig ist. Oft wird gesagt, Wasser hilft gegen einen trockenen Hals. Doch Krankheiten und Halsschmerzen entstehen nicht, weil der Hals zu trocken ist. Wasser trinken ist wichtig für den Menschen. Doch zur Bekämpfung einer akuten Erkältung eher unbrauchbar. Bei einer Magen-Darm-Erkältungen ist das sicherlich anders. Da muss man viel Wasser trinken, da Dehydration droht.


Weitere medikamentöse Tipps

Die Folgenden medikamentösen Tipps sind lediglich meine Meinung. Die Einnahme ist mit einem Arzt abzusprechen.

Prävention mit Grippeimpfung

Nebst 100 Methoden, eine Erkältung erst gar nicht entstehen zu lassen, setze ich persönlich auf die jährliche Grippeimpfung. Leider sehen das viele nicht so, da um die Grippeimpfung vor allem in Deutschland sehr viel negative Propaganda gemacht wird: es sei unnatürlich und chemisch – das sind Schlagzeilen, die sich gut verkaufen, weswegen die Presse sie immer wieder verbreitet.

Tatsache ist, die Grippeimpfung hilft dabei, den Erkältungsablauf enorm zu verkürzen, wenn sie entsteht. Auch das Gerücht, der jährliche Influenza-Virus würde ständig mutieren und die Grippeimpfung sei nutzlos, ist so auch nicht korrekt: selbst wenn der Virus schon mal nach der Grippeimpfung mutiert, verliert die Grippeimpfung ihren Effekt selten komplett. Wer wirklich innerhalb von 3 Tagen eine Erkältung heilen möchte, impft sich jährlich gegen die Grippe.

Omeprazol

Dank des Kommentars von Jörg, nahm ich zum Anlass die Wirkung von Omeprazol für eine Erkältung zu erläutern. Omeprazol eignet sich vor allem bei Personen, die einen Hustenreiz entwickeln, oft räuspern und dadurch den Hals noch weiter schädigen. Ich habe persönlich die Erfahrung gemacht, dass häufiges Räuspern durch die Magensäure entsteht. Dadurch verschlechtert sich der Zustand im Erkältungsverlauf, weswegen es zu weiteren Infektionen im Halsbereich kommt – oft bakteriell gemeinsam mit Viren (Superinfektion). Wer geneigt ist zu Räuspern und zu Husten, dem empfehle ich daher Omeprazol.

DHEA

Ein weiteres Wundermittel im Kampf gegen die Erkältung ist DHEA für Männer: in Deutschland rezeptpflichtig, in den USA frei erhältlich. DHEA ist ein steroides Hormon, welches vom Körper natürlich produziert wird und es ist ein Beihelfer von Testosteron – aber nicht Testosteron selbst und somit kein Anabolikum, wie es oft fälschlich verstanden wird. Das heißt, DHEA hilft dabei die Testosteronwerte nach oben hin zu korrigieren, welche im Übrigen im Alter immer weiter sinken. Es gibt sehr viele Theorien über die Wirkung von DHEA, wie beispielsweise das Jungbleiben und gesteigerter sexueller Trieb.

Eine tägliche Dosis von 50 mg DHEA führt zu einer Erhöhung der zirkulierenden DHEA- und DS-Konzentrationen und des Cortisol-Verhältnisses. Es gibt einen erwiesenen Anstieg im Anstieg der Serum-IGF-I-Spiegel, und Reaktionen auf die Körperfettmasse und die Muskelkraft zugunsten der Männer ist ebenfalls erwiesen. Es scheint auf dem ersten Blick wie ein Aufputschmittel zu wirken. Bislang ist es zumindest in den USA einer der wenigen Hormone, welche mit den kleinsten Nebenwirkungen frei erhältlich ist.

Im Grunde führt DHEA zu einer positiven Biotransformation im Körper. Es ist so ein wenig wie der „Cortical Stimulator“ bei Star Trek, der durch positive Impulse ans Gehirn die Heilung beschleunigt. DHEA dagegen ist kein Science Fiction und ein echter „Human Body Stimulator“ – die positive Biotransformation kräftigt das Immunsystem und baut neue Kräfte auf. Im Gegensatz zu einem Aufputschmittel, werden hierbei nicht Energiereserven aktiviert, weswegen ich nicht der Meinung bin, dass es sich um ein kurzfristiges Aufputschmittel handelt, wie beispielsweise Koffein, Nicotin, Taurin, Fruchtzucker oder ähnliches. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass DHEA die Heilung meiner Erkältung um einen halben Tag weiter gehoben hat. Meine letzte Erkältung mit DHEA dauerte nur 2 Tage an.

Empfohlenen Dosierungen:

Immer nur auf vollem Magen – ggf. ein Stück Brot essen.

Morgens nach dem Aufstehen:

  • Vitaminpräparat, z. B. Orthomol
  • 5ml Uckaloabo
  • 400mg Ibuprufen
  • Vitamin D (250mcg/10.000 IU)
  • 1 Tablette Omeprazol (20mg)
  • 3ml hochprozentigen Schnaps/Likör

Mittags nach dem Essen

  • Vitaminpräparat, z. B. Orthomol
  • 5ml Uckaloabo
  • 600mg Ibuprufen
  • 3ml hochprozentigen Schnaps/Likör

Nachmittag (3-4 Stunden nach Mittagszeit)

  • 5ml Uckaloabo
  • 400mg Ibuprufen
  • 3ml hochprozentigen Schnaps/Likör

Abends vor dem Schlafen gehen 

  • Vitaminpräparat, z. B. Orthomol
  • 5ml Uckaloabo
  • 400mg Ibuprufen
  • 1 Tablette Omeprazol (20mg)
  • 3ml hochprozentigen Schnaps/Likör
  • 50mg DHEA (nur Männer ab einem Alter von 30)

Im Tagesverlauf

  • Lutschbonbons (z. B. Werthers Originale) – max. 5 Bonbons pro Tag
  • Isla Moos Lutschbonbons – gelegentlich
  • Leichte Kost: Zwieback/Pumpernickel, Schafskäse, schwarzen koffeinfreien Tee, fettfreie und leichte Suppen (z. B. Linsensuppe, Tomatensuppe, Gemüsesuppe), Brokkoli, Hähnchenbrust/Putenbrust

Aufklärung Viren und Bakterien

Oft muss man sich heute leider hören, dass man gegen Viren nichts tun könne, und man deswegen viel zu schnell Antibiotikum verschrieben bekommt. Ich möchte daher hier auch aufklären.

Es ist richtig, dass man Viren mit Medizin nicht bekämpfen kann – nur der Körper kann mit eigener Kraft Viren bekämpfen. Daher sind auch Filme, bei denen ein Virenbefall mit einem Antidot bekämpft werden, Science-Fiction. Viren können nur durch einen Antikörper-Immunstoff vorgebeugt werden. Sind sie erst mal im Körper aktiv, kann nur noch der Körper durch eigene Kraft Immunkörper erzeugen. Deswegen sind Viren so gefährlich und beängstigend, denn es gibt keine Mittel, die sie bekämpfen können.

Doch in den meisten Fällen besiegt der Körper die Viren aus eigener Kraft. Doch währenddessen wird der Körper so schwach, dass die Bakterien sich nun vermehren. Die meisten Erkältungen sind daher eine Mischung zwischen Viren und Bakterien. Der Arzt kann in den meisten Fällen nicht feststellen, ob es sich um Viren handelt, da hier kostspielige Bluttests notwendig wären, die man in der Regel bei einer Erkältung nicht durchführt. Ein umfangreicher Test für Bakterien dauert mehrere Tage im Labor, und bis dahin ist man schon fast wieder gesund — dieser Test verspricht für den Patienten daher keine schnelle Abhilfe. Der sogenannte Schnelltest dagegen ist nicht sehr genau. Zudem wird hierbei nur nach Streptokokken-Bakterien gesucht. Sollte also die Entzündung durch andere Bakterien verursacht sein, wird der Test negativ ausfallen, obwohl man eine bakterielle Entzündung hat.

Schreibt mir unten eure Meinung. Und zuletzt darf ich erneut darauf hinweisen, dass alle diese Ausführungen eine Meinung darstellen und ich kein Arzt bin, sondern Informationswissenschaftler.

Gute Besserung!

21 comments for “Schneller gesund werden

  1. Delion,
    28. Mai, 2018 um 22:01

    Die besten und intelligentesten Tipps für Erkältungen, die ich in der gesamten Clickbait-Ära gelesen habe!

  2. Aine,
    28. Juni, 2018 um 06:38

    Wasser zu trinken ist deshalb gut weil bei einer Erkältung der Rachen und die Schleimhäute sehr trocken sind und deshalb gereizt sind, Wasser gibt dem kompletten Körper so Feuchtigkeit was die Reizungen lindert. Außerdem ist es so das desto öfter man auf die Toilette geht um Wasser zu lassen mehr Bakterien vom Körper entsorgt werden da sich im Magen viele Keime angesetzt haben

  3. 4. Juli, 2018 um 10:54

    Das war bist jetzt das Beste was ich jemals über solche Methoden gelesen habe.
    Vielen dank für diesen wichtigen Beitrag:)

  4. Tanja Nolte-B.,
    31. Juli, 2018 um 15:34

    Cool – danke für diese etwas anderen Tipps! Da hat sich ein kluger Mensch mal eigene Gedanken gemacht! Einziger Widerspruch, der aber auch bereits vom Autor angemerkt wurde – Zuckerwürfel lutschen aber keine Bananen essen?

  5. Angela Goth,
    7. Oktober, 2018 um 04:07

    Ein Werbeartikel für die o. g. Produkte.
    Schade!

  6. Dr. William Sen,
    7. Oktober, 2018 um 15:06

    Hallo Angela,

    danke für Deinen Kommentar. Dieser Artikel ist übrigens seit 2003 online. Und erst kürzlich, im September 2018, habe ich mich dazu entschlossen Produkte zu empfehlen. Dadurch wird dieser gute Beitrag, den ich seit über 15 Jahren immer wieder aktualisiere, hoffentlich nicht zum Werbeartikel – das wäre sehr schade, wenn man das so sehen würde.

    Gute Besserung!
    William

  7. Julian B.,
    13. Dezember, 2018 um 17:44

    Was schreibst du da für einen Murks? Zucker erst schlecht, dann gut? Wasser nicht wichtig? Körper geschwächt vom Fructose-Abbau?😂 Dem einzigen, dem ich zustimmen kann: Ausruhen ohne Ende und schlafen. Der Rest ist reine „Was ist?-Ich bin dagegen!“-Meinung.
    Einfach nur Müll.

  8. Jörg,
    15. Dezember, 2018 um 10:59

    Hallo Herr Dr. Sen. Ich habe Ihre Ratschläge hier erstmals ausprobiert und meine Erkältung dauerte in der Tat weniger als 3 Tage, was ansonsten bis zu 10 Tagen anhält. Als ehemaliger Asthmatiker entwickelt sich eine Erkältung außerdem noch zu einem chronischen Husten, der bis zu 3 Monate und länger anhält, weswegen ich große Motivation hatte mal etwas anderes auszuprobieren. Bis auf DHEA habe ich alle Mittel eingenommen. Wie Sie schon sagen, DHEA gibt es nur auf Rezept in Deutschland. Ich habe Ihren Artikel mit meinem Hausarzt (Bochum) geteilt, und folgendes Feedback und Fragen haben sich hierbei ergeben: Die Wirkung von Omeprazol und Verbindung mit Erkältung war ihm nicht klar, da man Omeprazol gegen Sodbrennen verwendet. Bei DHEA sagte er, dass es sich um ein Dopingmittel handelt und Steroide enthält. Insofern kann er sich sehr gut vorstellen, dass es aufgrund der „Aufputschkräfte“ helfen kann, wie er sagte, aber er sah keinen Grund darin es mir zu verschreiben. Insgesamt fand er den Artikel interessant, mahnte aber auch, dass man dem Körper mit dieser Medikamentenbombe die Chancen wegnehmen würde die Krankheit mit eigenen Kräften zu heilen und genügend Resistenz für die Zukunft aufzubauen; und, dass auch eine 10-tägige Erkältung ohne diese Mittel seine Berechtigung hätte, weswegen er solche eine „Therapie“ nicht empfiehlt. Ich bin daher etwas hin und her gerissen, zwischen „schnell heilen“ und „aushalten“. Die Frage mit DHEA und Omeprazol interessiert mich aber am meisten. Danke schon mal! Jörg.

  9. Dr. William Sen,
    16. Dezember, 2018 um 01:49

    Hallo Jörg. Danke für Deine Ausführungen. Erst einmal freut es mich, dass es geholfen hat. Lass mich auf die jeweiligen Punkte einzeln eingehen. Omeprazol und DHEA – bitte beachte den aktualisierten Artikel: ich habe für beide einen neuen Absatz verfasst. Dein Arzt weiß solche Dinge besser als ich. Aber meine Meinung dazu: der Patient sollte u.a. aufgrund seiner Krankheitshistorie die Freiheit haben, die Form der Therapie zu entscheiden. Die Fragen hierbei: Ist eine eine 10-tägige Krankheit mit darauffolgendem chronischem Husten es wert? Brücksichtige die irreparablen Schäden, die deine Lungen dadurch erleiden. Hinzu kommt, dass die oben genannten Mittel keine exzessiven Medikamente sind – wir reden von Ibuprofen, Schnaps, Lutschbonbons, Vitaminpräparaten u.ä. Ich hoffe, das hilft. Gute Besserung!

  10. Seeliger,
    23. Dezember, 2018 um 11:32

    Derart kurzsichtige u. dümmliche Empfehlungen abzuliefern, können wirklich nur einem oberflächlichen, modernen „schmächtigen Hirn“ entspringen.
    All der ganze chemische Dreck, macht den Menschen überhaupt erst richtig krank!
    Gutes und alt Bewährtes, sollte stattdessen wieder zur Anwendung kommen.
    Inkl. einer Umkehr zu Gott unserem Schöpfer!

  11. Dr. Fuerter,
    9. Januar, 2019 um 17:29

    Danke vielmals,

    zu Herrn/Frau Seeliger: wir alle bestehen voll und ganz aus chemischen „Dreck“. Die Grenze zwischen belebter und unbelebter Natur ist seit Friedrich Wöhler als nicht existent erkannt worden. Hormone und Neurotransmitter regulieren unser Denken und Fühlen. Man kann sie synthetisch herstellen. Wie nun unterscheidet man, ob ein Molekül synthetisch hergestellt oder aus einer Pflanze aufgereinigt wurde? Antwort: Man kann es nicht erkennen, es gibt keinen Unterschied. Dem Wunsch nach Umkehr zu Gott widersprechen diese Tatsachen nicht.

    Ansonsten haben wir die Erfahrung gemacht, dass man seine Nächsten auch schützen kann, z.B. durch häufiges Händewaschen, regelmäßige Desinfektion von Türklinken, gemeinsam genutzte Badutensilien, Küchengeschirr immer sofort in die Spülmaschine, evtl. Mundschutz tragen bei Husten.

    Zum Zucker verstehe ich den scheinbaren Widerspruch so: Zucker im Bauch ist schlecht, Zucker im Rachen ist gut. Leider kann man nicht ausschließlich das Zweitere haben. Die Zuckermenge eines Hustenbonbons hat vergleichsweise wenig Kalorien, benetzt den Rachen aber für längere Zeit – also ein guter Kompromiss.

    Omeprazol und DHEA haben wir noch nicht getestet, die Impfungsempfehlung können wir nur voll unterstützen. Wichtig ist auch, dass man bei anfänglichen Symptomen schnell reagiert und sich gleich Ruhe gönnt. Wir sind seit 2 Jahren erkältungsfrei.

  12. Björn,
    12. Januar, 2019 um 12:23

    zusätzliche Kurzinfos:
    1.) Wasser
    Wasser sollte meiner Erfahrung nach reichlich getrunken werden, nicht nur um die Schleimhäute feucht zu halten, sondern auch um das Abhusten von Schleim nach der Einnahme von schleimlösenden Mitteln zu erleichtern. Je mehr getrunken wird, desto weniger unappetittlichen grün-gelben Ekel haben wir im Hals.
    (btw, trockene Schleimhäute lassen Bakterien einfacher die Hautbarriere durchdringen.)
    2.) Omeprazol
    Omeprazol u.ä. Mittel sollen nicht die Erkältung bekämpfen, sondern die Nebenwirkung von Ibuprofen u Voltaren. Jeder, er über mehrere Tage solche Schmerzmittel einnimmt, sollte unbedingt die magenschädliche Wirkung bedenken u seinen Magen schützen.

  13. Markus,
    12. Januar, 2019 um 22:59

    Wofür das ganze?
    Nur, um 7 Tage länger zu arbeiten wie ein Roboter oder wirklich die Zeit nutzen, um wirklich auszukurieren?

  14. Walter,
    19. Februar, 2019 um 04:12

    Markus, Du scheinst ja wirklich ein Arbeitstiger zu sein. Wenn es viele Leute von Deiner Klasse in Deutschland gäbe, dann wären die von Merkel, unter Missachtung nationaler und internationaler Gesetze, eingeladenen hochqualifizierten Ärzte, Naturwissenschaftler, Ingenieure und Facharbeiter keine bittere Notwendigkeit für den Fortbestand des Wirtschaftsstandortes Deutschland.

  15. Jörg (2),
    12. März, 2019 um 22:31

    Mit welchen Pharmakonzernen wird denn hier zusammengearbeitet ?

  16. Armin,
    4. April, 2019 um 06:09

    Da war so viele Sachen die ich nicht wusste dadurch werde ich bestimmt wieder gesund

  17. jkl,
    14. April, 2019 um 20:41

    Ich glaube nicht, dass man Schnaps und wir sprechen von hochprozentigen Schnaps gemeinsam mit Schmerzmitteln einnehmen sollte. Ein kleiner Tipp.

  18. Michael,
    25. April, 2019 um 22:28

    Hey,

    Ich hab noch eine Alternative zum Alkohol. Man könnte auch Chlorhexamed nutzen. Es entfaltet die gleiche Wirkung.

    LG
    Michael

  19. C.Annika,
    1. Juni, 2019 um 06:35

    Hey, meine Mum hat mir gesagt, dass wenn man viel trinkt, der Schleim schneller weg geht. Stimmt das?
    L.G. Annika

  20. wtf?,
    12. August, 2019 um 12:30

    Ich finde diese Seite hier richtiggehend gefährlich.
    Sind ja tolle Tips: friss möglichst hochdosiert Medis, die nachweislich deine inneren Organe schädigen, aber hey: hauptsache man fühlt sich fix gesund, nech?
    Warum sollte man z.B. Eukalyptusöl nehmen, wenn man auch Nasenspray aus dem Chemielabor nehmen kann. Ist doch der Gesundheitsindustrie viel zuträglicher, also ran an die Baukästen und rein damit in den Organismus, passt schon.

    Zitat: Denn sollten Vitamine im Körper fehlen, beheben die Vitamintabletten den Vitaminmangel und ist der Körper ausgeglichener im Kampf gegen die Angreifer. Zitat Ende.

    Genau!! Warum eine Frucht essen, deren Inhalt aus mehr besteht, als nur aus Vitaminen (schon mal aufgefallen, dass da einiges drin womit der Körper erst in die Lage kommt, den Vitraminkram aufzuspalten?), wenn man statt dessen denaturiertes oder noch besser: synthetisch hergestellten Kram einpfeifen kann.

    Ich bin dreifache Mutter, habe zwei meiner Kinder von zwei unterschiedlichen „kaum heilbaren“ Dingen befreit und das ganz ohne Hilfe von Bayer und Co. Im Gegenteil, erst als ich von diesem „friss Apothekenkram“ Trip weg war, gab es eine Chance. Diese Kinder haben auch Jahre später keinen einzigen Rückfall gehabt. Das hätte mit Ibuprofen (Je nach Wirkstärke und individueller Verträglichkeit löst Ibuprofen sehr häufig bis häufig Nebenwirkungen im Magen-Darm-Trakt aus: Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Durchfall, Verstopfung sowie geringfügige Blutverluste aus Magen und Darm…naja, wennns nur geringfügig ist dann ists schon gut so, was?) ganz sicher nicht geklappt.

    Diese Seite hier ist schlicht und einfach dumm-dreist und sehr, sehr gefährlich.

  21. Carina,
    12. Oktober, 2019 um 11:48

    Erst ist die Rede von Viren dann wieder von Bakterien? Ja was denn jetzt? Noch nie so viel Müll gelesen, sie widersprechen sich selber immer wieder in diesem Artikel. Mal abgesehen von den ganzen Rechtschreibfehlern, ich bin sprachlos 😂

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