Social Media Monitoring

VICO Research & Consulting


Definition, Bedeutung und Anwendungsbereiche

Social Media Monitoring Tool

Social-Media-Monitoring (Dt.: Soziale-Medien-Beobachtung) ist ein Schlagwort, unter dem die Identifikation, Beobachtung und Analyse (Monitoring) von benutzergenerierten Inhalten (Media bzw. User-Generated-Content UGC) in sozialen Netzwerken (Social) zu Marktforschungszwecken verstanden wird.


Social Media Monitoring AnbieterSocial Media Monitoring Anbieter 2017

Der Markt in Deutschland, Europa und weltweit insgesamt ist weiterhin turbulent. Vor 10 Jahren noch über 170 Anbieter am Markt, sind es mittlerweile über 300, und immer mehr Agenturen behaupten die Dienstleistung Social Media Monitoring bestens zu beherrschen. Doch wie kann man als Unternehmen herausfinden, welcher wirklich selbst entwickelte Software anbietet?


Vollautomatisches MonitoringTechnisches Social Media Monitoring

Beim technischen Monitoring werden Social-Media-Quellen von einer Maschine erfasst und ausgewertet. Hierbei findet keine intellektuelle Auswertung der Inhalte statt, d. h. die Beiträge im Social Web werden von keinem Menschen gelesen. Die Frage hierbei ist, wie gut sind solche Technologien?


Externe Technologie

Die passende Social Listening Agentur finden

Social Media Monitoring Dienstleister gibt es wie Sand am Meer. Doch nur einige wenige haben selbst-entwickelte Tools und platzieren sich als Full-Service-Dienstleister. Worauf muss man bei der Auswahl achten und welche Typen von Agenturen gibt es?


Manuelles Social ListeningManuelles Social Media Monitoring

Beim Social Listening kann man auch ohne Technologie durchführen. Obwohl es eine schier unendliche Menge von Beiträgen und Kommentaren im Social Web zu geben scheint, kann ein Mensch mit anderen Methoden das Web relativ gut auswerten, wenn ein Prozess vorhanden ist.


Abgrenzung zu Webmonitoring

Beim Social Media Monitoring wird im Grunde User Generated Content bzw. von Nutzern erstellte Inhalte ausgewertet. Kommerzielle Berichte und Artikel so wie News, werden innerhalb der Erhebungen nicht berücksichtigt. Trotzdem bieten die meisten Anbieter für Social Media Monitoring auch solche Clipping-Dienste an, vor allem aus Online-Quellen.

Bedeutung/Relevanz

In unzähligen Weblogs, Foren, Sozialen Netwerken, Fotoportalen, Videoportalen und Bewertungsportalen publizieren Internet-Teilnehmer, sog. Benutzer/User ihre Meinungen, Erfahrungen und Interessen. Die dort entstehenden Beiträge und Diskussionen bieten eine breite Quelle an Informationen zu Marktforschungszwecken. Einige Fakten verdeutlichen die Größe der Datenmenge, aus der geforscht werden kann. So bedienen sich weltweit zwei Drittel aller Internetbenutzer an Social-Media-Angeboten. Über 90% der 14-29-jährigen deutschen Internetuser nutzen Social Media. Zudem treffen 96% der deutschen Haushalte Kaufentscheidungen über das Internet. Zumeist sind Erfahrungsberichte und Meinungen anderer Benutzer für einen Kaufentschluss ausschlaggebend. Durch die Veröffentlichung von Erfahrungsberichten und Meinungen zu Unternehmen, Produkten, Personen und Sachverhalten sowie von Falschmeldungen und rechtswidrigen Inhalten über Personen und Produkte, ist ein Monitoring für verschiedene Personen, Interessensgemeinschaften, Politiker oder Unternehmen zur täglichen Praxis geworden.

Zielgruppe

Social Media Monitoring bietet sich für jede Person an, die im öffentlichen Interesse steht. Privatpersonen monitoren z. B. Neuigkeiten zu ihren Interessen, zum Beruf oder UGC zu Produkten, die ihnen die Kaufentscheidung erleichtern. Professionell monitoren Unternehmen (B2C) und Journalisten (UGC). Politische Parteien und prominente Persönlichkeiten sind ebenfalls von UGC betroffen und nehmen sich somit vereinzelt des Themas an.

Methoden: Professionelles Social-Media-Monitoring

Verschiedene Dienstleister haben sich auf das Monitoring von Social Media spezialisiert. Bei der Identifikation und Analyse bedienen sich die Unternehmen dabei verschiedener Methoden:

  1. Automatisches Monitoring: Hier werden Inhalte mit Hilfe einer Software identifiziert und semantisch analysiert. Diese Vorgehensweise erweist sich als kostengünstig, jedoch sind auf Grund der mangelhaften softwaretechnischen Möglichkeiten die Ergebnisse größtenteils unbrauchbar.
  2. Halbautomatisches Monitoring: Die unterschiedlichen Quellen werden mit Hilfe einer Software automatisch zur Verfügung gestellt. Mit der Hilfe ausgebildeter Rechercheure (Informationswirte, Dokumentare) werden Suchanfragen kreiert, um relevante Ergebnisse zu erhalten. Diese werden von Experten mit wirtschaftswissenschaftlichem, politischem oder journalistischem Wissen ausgewertet.
  3. Manuelles Monitoring: Social Networks werden von Web-Spezialisten (u.a. Informationswirte) identifiziert und von den o.g. Experten ausgewertet. Dies ist zwar die teuerste, aber effektivste Lösung um ein Social-Media-Monitoring im vollen Umfang und qualitativ hochwertig zu gewährleisten.

Privates Monitoring

Für private User stehen mittlerweile eine Vielzahl von Tools zum Social-Media-Monitoring bereit. Beispiel: Rss-Feeds, Twitter, Newsletter, Newsgroups

Gründe

Zum einen können Imageanalysen, Wettbewerbsvorteile, Wettbewerbsbeobachtung, Stimmungen, Kundenwünsche und die Aufmerksamkeit für Personen, Sachverhalte und Unternehmen schnell und zumeist unproblematisch identifiziert und analysiert werden. Die Reichweite, Schnelligkeit und Aktualität sind in keinem anderen Kommunikationsmedium so hoch wie im Internet. Somit bieten die Ergebnisse des Monitorings aktuelle, aufschlussreiche Erkenntnisse zu:

  • Stimmungen
  • Image
  • Hilfen zur Kaufentscheidung
  • Nachrichten, die nicht in der Presse erscheinen
  • Wettbewerbern
  • Marketingerfolgen
  • usw.

Social Media Monitoring bietet sich zudem als Frühwarnsystem für Unternehmen und deren Produkte über ihre eigenen Verbesserungsbereiche an.

Brandmonitoring

Brandmonitoring

Unter Markenbeobachtung im Social Media Monitoring bzw. Web 2.0 stellt man im Grunde eine Ähnlichkeit mit der klassischen Marktforschung fest. Allerdings liegt vor allem im Social Web ein entscheidener Faktor vor: Während bei der klassischen Marktforschung Daten erhoben werden, beispielsweise durch Online-Umfragen, liegen beim Social Media Monitoring bereits Daten vor (z. B. in Floren und Blogs).
Diese Daten unterscheiden sind im Gegensatz zu den klassischen Umfragen insofern darin, dass sie von Nutzern freiwillig und aus eigener Motivation heraus generiert wurden.

Markenbeobachtung

Die Herausforderung liegt darin, diese Daten, die im Web liegen, wie beispielsweise in Foren, Blogs oder Bewertungsportalen, zu finden und schließlich zu analysieren. Das Ziel ist hier, wie auch bei der Markenbeobachtung die Beschaffung von umfangreichen Informationen über den betreffenden Markt.

Um noch mal auf die klassische Marktforschung zurückzukommen: Bei der klassischen Marktforschung geht es vor allem auch darum, Informationen auf der Anbieterseite zu beschaffen (s. Business Intelligence). Beim Social Media Monitoring bzw. Webmonitoring werden dagegen verstärkt Informationen aus der Käuferseiten bzw. von Konsumenten verdichtet. Ziel ist es, letztlich aktuelle und umfangreiche Informationen über den betreffenden Markt zu erhalten. Auch bei der Web 2.0-Beobachtung kann man durch die entsprechenden Webmonitoring-Tools eine Marktprognose (Vorhersage) erstellen.


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Big Data

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Daten in Social Media erscheinen unendlich. Bei dieser Fülle von Daten stellt sich die Frage, kann man überhaupt noch das finden, was man möchte? Wie kann man aus dieser enormen Datenmenge überhaupt noch die Nadel im Heuhaufen finden? Wissenschaftlich erforschte Methoden und Technologien können jedoch selbst aus diesem Chaos heraus exakt die Informationen finden, die gesucht werden.