Die finanziellen Schäden, die Scenern vor Gericht vorgeworfen werden, können astronomisch hoch sein. Würde die Klägerpartei auf einen richterlichen Beschluss bestehen, müsste der Angeklagte theoretisch mit einer Freiheitsstrafe rechnen. Doch eine Freiheitsstrafe würde dem Straftäter kein Bußgeld abverlangen und liegt somit nicht im Interesse des Softwareunternehmens. Abgesehen davon sind die Umstände oft äußerst kompliziert, so dass Klagen dieser Art nicht immer durchgesetzt werden können. Die Parteien einigen sich oft auf eine Summe, die der Angeklagte tragen kann, in manchen Fällen bis zu 8.000 Mark, und damit ist die Angelegenheit für alle erledigt. Der Beschuldigte ist noch einmal mit dem Schrecken davongekommen, das Softwareunternehmen samt ihres gesetzlichen Vertreters hat ihr Geld, und alle sind glücklich und zufrieden. Viele Neueinsteiger in der Scene haben den Fehler gemacht, sich einen zu schnellen Einstieg zu in die Scene zu versprechen. Unvorsichtige Frischlinge, die sich einen Namen machen wollten, wurden schon erwischt und verhaftet, bevor auch nur einer ihren Namen aussprechen konnte. Die Scene arbeitet heute nach strengen Regeln. Die illegale Scene ist keine Spielwiese, sondern eine strukturierte und gut organisierte Vereinigung. Ihre Hierarchien und Tarnmechanismen haben Ähnlichkeit mit denen von kriminellen Organisationen.

4. Die Szene und das Gesetz

Polizei, Gesetz und Gravenreuth Agent Provocateur Im Kreuzfeuer der Softwarefirmen Das Strafverfahren

5. Die Kunst des Hackens

Der Mythos Hacker Elektronischer Hausfriedensbruch Maden im Internet Bombenanschläge via EMail Website Killer Berufshacker Etwas Sinnvolles tun, eine Bank überfallen Sicher ist sicher! Kreditkartenbetrug im Internet Kryptographie Wie werde ich zum Hacker? Hacker im Visier der Justiz

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