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Stefan Schulze
Montag, 31-07-06 21:36
Klar werden CDs nur dupliziert und verursachen in der Fertigung geringe Kosten, Nagok. Nur ist für die Erstellung des Inhalts sehr viel Zeit, Technik und oftmals auch Geld (Filmrequisiten auf DVDS oder in PC-Spielen) notwendig.
Wenn du forderst, dass immaterielle Dinge anders bewertet werden, als materielle, dann dürfen auch Masseusen, Lehrer,… nichts mehr für ihre Arbeit verlangen und das ist einfach nur Humbug.
Warum sollten sich CDs nicht mehr verkaufen, wenn SChwarzkopierer (also die, die eh keine CD kaufen) wie Ladendiebe behandelt werden?

 

peter
Montag, 31-07-06 16:21
ay das ja ma so gail xD

 

Heiko
Montag, 31-07-06 13:49
hallo liebe leute!ich wollte vorab schreiben, das ich von den ganzen zeug von „hacker“ und „cracker“ usw. soviel ahnung habe wie der weihnachtsmann von ostern. deshalb bin ich sehr ernüchternt an dieses thema rangegangen.auf jeden fall hat sich die karre schon so festgesetzt das man bücher schreiben kann oder könnte!!!es ist auf jeden fall intressant zu lesen was andere, über dieses thema denken.

nun ja…ich kaufe mir erstmal ein dvd-kopier programm das gibt es heute im angebot in ein grossen discounter laden.

ich finde es toll das die industrie sich auf „sicherheitskopien“ eingestellt hat!!!

denn der industrie stellt sich ja auf das konsumverhalten der käufer oder auch der nicht käufer ein.

 

Chris aus Eggenfelden
chrisz@redaktion-online.com Sonntag, 30-07-06 23:54
Es ist schon witzig, zu sehen, wie diese ganze Sache sich immer mehr verbreitet.
Aber dann kommen doch tolle Sachen wie das Usenet von Usenext, die für wenig Geld viel bringen.
In einer Software steckt viel Zeit und Arbeit, aber wenn man logisch denkt:
25€ je CD – 2 Millionen Käufer sind 1.250.000.000€.
Oder man nimmt ein Spiel, bei welchen der Durchschnittspreis bei ca. 50€ liegt, da wird alles noch höher. Und bei einer Software für 25€ arbeiten manchmal nur Vier oder Fünf Personen mit, die nur Zeit investieren, denn das Fach beherrschen diese ja. Und eine Milliarden – das ist eine satte Summe.Aber irgendwas müssen sich alle Hersteller überlegen, um aus dieser Szene herauszukommen – Wahrlich: Es gibt einen Ausweg. Immer.

 

Alex aus München
Sonntag, 30-07-06 23:53
Ich muss schon sagen, irgendwie hatte ich mir mehr versprochen. Das ganze scheint mir nur auf Hingucker gemacht zu sein. So richtige Infos über das warum, also die Grundmotivationen der „Raubkopierer“ oder „Hacker“ bzw. „Cracker“, fehlen.Zudem glaube ich, dass die Autoren dem Volksmund aufgesessen sind und alle die mit „open source“, „freier Software“ und „freien Informationen“ als böse Hacker hinstellen.
Korrigiert mich, wenn ich falsch liege, aber meinen Informationen nach ist ein Hacker nicht jemand der Baksysteme knackt, sondern primär jemand, der sich seine eigene Software schreibt um nicht von Monopolisten abhängig zu sein und seine Software dann mit anderen teilt. Der Unterschied zu denen, die, und sei es nur aus sportlicher Motivation, in fremde Systeme eindrigen und Kopierschutzssysteme umgehen wird meiner Ansicht nicht klar.
Nach dem Kurzfilm kann man ja glauben, dass jeder der Linux und andere freie Software auf seinem Rechner installiert hat ein krimineller ist. Auch wenn die Grenze zwischen Kriminalität und Normalität in der digitalen Welt manchmal dünn ist, so klar ist sie doch, dass hier nicht pauschalisiert werden sollte. Wenn genau dies getan wird, um das Buch zu verbreiten, bin ich abgeschreckt. Schade nur, dass viele die noch weniger Ahnung davon haben als ich auf die falsche Schiene gelent werden.

 

Hightower
Sonntag, 30-07-06 22:37
Also ganz meiner Meinung, die Industrie verlangt deutlich zu viel für digitale Medien, kein Wunder, dass viele den billigeren und meist noch unproblematischeren Weg nutzen. Das konzept für gebühren downzuloaden ist nicht schlecht, aber selbst hier wird wieder zu viel abgesahn, ich lade keine Songs für 1€ das Stück…wenn Software günstiger würde, wären auch mehr legale Abnehmer da, denn Garantie etc. bekommt man bei geklauter Software nunmal nicht. Und da hat die Industrie einfach ein riesenproblem, solange die Umsatzeinbußen noch nicht dramatisch genug sind, wird weiter gescheffelt anstatt auf die Benutzer und anwender einzugehen…und selbst wenn versucht man erst auf rechtlichem Wege die „Verbrecher“ einzuschüchtern und einzudämmen, klar dass das schief geht und noch mehr Leute auf illegale Mittel zurückgreifen. Nächstes problem sind inzwischen die ach so ausgefeilten Kopierschutzsysteme auf diversen CD´s, leider schützen diese teilweise so gut, dass man weder am PC noch in der Anlage die CD wiedergeben kann…hm sollte man mal drüber nachdenken, wenn ich mir schon ne teure CD kaufe, dann will ich das Produkt auch uneingeschränkt nutzen können.

 

Jaza
Sonntag, 30-07-06 22:34
Alex, ich darf Dich wie gewünscht korrigieren. Es gibt verschiedene Hacker, siehe zB die Gray-Hat- und die Black-Hat-Hacker. Auch die Hackerethik an sich ist sehr kontrovers. Freie Software, Open SOurce, Hacker und Raubkopierer (organisiert und nicht organisert) – das sind höchst sensible Themen, die eben einfach NICHT eindeutig sind. Siehe bsp. das Buch von Pikanen (Hacker Ethik).Ich bin übrigens selbst Linux-User, und das letzte was ich dachte ich, dass ich kriminalisiert werde, im Gegenteil. Ich fand mich in meiner Gemeinschaft stärker als zuvor.Wie ich aber merke, denkt jeder etwas anderes über diesen Film.

 

ben
Sonntag, 30-07-06 22:08
Ich denke niemand hat was dagegen für eine CD zu bezahlen, solange es im Rahmen bleibt. Eine CD für 25€ bei denen mir nur 2 Lieder gefallen zu kaufen finde ich blödsinig. Außerdem finde ich das ziemlich unfair das Stars wie z.B. Britney Millionen scheffelt (und ihr Magaer + Plattenfirme noch mehr) und dann immer noch nach mehr schreien. Wenn eine CD 3 € kostet würde fast jeder sich die CD kaufen und die Herstellungskosten wären immernoch mehr als gedeckt

 

Nagok
Sonntag, 30-07-06 20:18
nein stefan, damit kannst du nicht argumentieren. damit wirfst du immaterrielle und geistige güter in einen topf mit materiellen gütern. das geht doch so schon mal gar nicht. zeurst einmal, klar. ein pc herszustellen kostet geld. aber software oder daten werden doch nur endlos dubliziert. wie man aus diesem dilemma rauskommt weiß ich auch nicht. ist ja auch nicht mein problem, die musik- und softwareindustrie muss da selbst wissen. ist doch ein freier markt oder? sollen sie sich doch anpassen. warum muss ich das als kunde tun. ich bin doch kein konsum-sklave. wär ja noch schöner, wenn ich als kunde an allem schuld sein soll. und ich soll mich auch noch anpassen. nein, auf keinen fall. ganz klar, da müssen verschiedene dinge, konzepte, denkweisen und marktmodelle her! wenn du die einen schwarzkopierer genauso behandelst, wie einen ladendieb, dann sieht die welt so aus: cds verkaufen sich nicht mehr, das ende eines klassischen modells ging zu ende … na, ding dong?
also, nochmal reboot, neustarten, neu denken.

 

Stefan Schulze
Sonntag, 30-07-06 00:26
Das Problem ist nicht die Inkompetenz der Plattenindustrie, sondern das Denken der Gesellschaft.
Autos werden in der Regel gekauft, nene neuer PC auch, da da ja Geld und Arbeit drin stecken. In der Ubahn schwarzzufahren, oder sich ein Lied im Internet runterzuladen und somit nichts dafür zu zahlen, ist aber nix Schlimmes. Dass da auch Geld und Arbeit drinstecken, sieht irgendwie keiner…

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