Typen von Raubkopierern

Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e. V. (GVU), die im Auftrag der Filmbranche und der Softwareindustrie Urheberrechtsverletzungen nachgeht, gibt als Verantwortlichen für die Verbreitung von Raubkopien sogenannte Release Groups an. Diese seien die „Quelle unheilbringender Verbreitung“.[1]

Weiterhin erwähnt die GVU die sogenannte FXP-Szene und beschreibt die Nutzer von Internet-Tauschbörsen als Beteiligte an der Verbreitung von Raubkopien. Darüber hinaus nennt die GVU weitere Gruppen, die beispielsweise mit dem Verkauf von Raubkopien Profit erwirtschaften, sowie Freunde, Kollegen und Schulkameraden, die untereinander Raubkopien austauschen. In dieser Arbeit stehen aber diejenigen Gruppen im Vordergrund, die über das Internet und ohne einen direkten finanziellen Profit Raubkopien erstellen und verbreiten. Daher werden im Folgenden drei Typen von Raubkopierern unterschieden: Die Release-Szene, die FXP-Szene sowie die Filesharing-Nutzer. Diese differieren sowohl in ihrem Grad der Organisation und Abgeschlossenheit, als auch in der benutzen Technik sowie in der Motivation ihrer Mitglieder. Alle Bereiche sind als Teil des Darknets verantwortlich für den Großteil der erstellten und verbreiteten Raubkopien weltweit.


[1] N.n 2004 (l).

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