NO COPY

NO COPY Buch

Die Welt der digitalen Raubkopien
NO COPY Das Buch

NO COPY war das erste deutschsprachige Buch, welches sich mit der Problematik des Zusammenspiels der Raubkopierer, Industrie und der Hackerethik auseinandersetzte. Angefangen von der Geschichte der Schwarzkopierer, erläutert und skizziert das Buch die Entstehung der ersten Hacker in den 60er Jahren, ihre Entwicklung in den 80er Jahren bis hin zu einer organisierten Subkultur, die sich nur eines zum Ziel setzt: Das Cracken des Kopierschutzes und die Verbreitung von Daten an die gesamte Kultur.Bis heute noch verbreitet die sogenannte Release Scene Schwarzkopien, wobei nicht Profit im Vordergrund steht, sondern das Wettrennen untereinander.

Das Buch wurde in 2005 publiziert und hat sich innerhalb von wenigen Monaten zu einem der meistverkauftesten Bücher entwickelt. Die beiden Autoren Jan Krömer (damals tätig für die Stern-Redaktion) und der Informationswissenschaftler und Journalist Dr. William Sen (Autor u. a. von Bestellern wie Hackerland) sind nicht nur Beobachter der Szene, sondern waren selbst jahrelang aktive Mitglieder.

Digitalwelt hat das komplette Buch in die dazugehörenden Ressourcen mit der Erlaubnis der Autoren an dieser Stelle veröffentlicht.

Recherchen zum Buch

Anfang

Die Idee für NO COPY entstand bereits vor einigen Jahren, als das Thema „Raubkopie“ immer aktueller wurde. William Sen hatte sich bereits direkt nach dem Erfolg des Buchs Hackertales im Jahre 2001 erste Gedanken zu einem Buch über Schwarzkopien gemacht. Die ersten Recherchen endeten noch in einem Informationsüberfluss. Das Thema schien zunächst undurchschaubar zu sein, da zu viele Aspekte zusammenkamen: wirtschaftliche, gesetzliche, gesellschaftliche, geschichtliche, philosophische, wissenschaftliche und psychologische. Die Strukturierung des komplexen Themas stellte sich als Herausforderung dar.

Startschuss

Anfang 2005 fiel dann der Startschuss. Der Klett-Cotta-Verlag (Tropen) sagte einer Veröffentlichung zu und William Sen und Jan Krömer gingen das Thema endgültig an. Um es wirklich flächendeckend zu erforschen, suchten die Autoren zunächst nach Datenbanken, da offene Internet-Quellen (z.B. Google) sich als unzureichend für eine professionelle Recherche herausstellten. Die University of California, Berkeley (UCB) erlaubte den Autoren schließlich, ihre Datenbanken und Bibliotheken zu nutzen. Damit hatten die Autoren Zugriff auf Inhalte und Archive von tausenden Zeitschriften und Studien weltweit.

Das Wissen aus diesen Daten hat die beiden Autoren schließlich zu einem roten Faden geführt, so dass sie schließlich ein klares Bild des Buchs vor sich sahen. Danach folgte eine konkrete Konzeptionierung des Inhalts und schließlich das Schreiben selbst.